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Ferien-Apps: Die Besten auf einen Blick

Seit es Apps und Tools gibt, die bei der Planung der Familienferien helfen, reist es sich noch entspannter. Das sind die Apps, die unser Leben erleichtern.

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Frau liegt am Boden, mit ihren 3 Kindern im Arm und alle schauen auf ein Smartphone - Tipps für Ferien-Apps

Ja, wie war das noch mal früher, als man mit der Karte in der Hand und dem Rucksack auf dem Rücken irgendwelche Menschen anquatschte, um zum Hostel zu gelangen? Solche Reiseerinnerungen lassen auf ein gewisses Alter schliessen. Und funktionieren vor allem als das, was sie sind: Erinnerungen.

Denn wer heute mit Kind und Kegel Sommerferien plant, ist meist durchaus dankbar, das grosse Abenteuer zumindest ein kleines bisschen gegen Planbarkeit und Komfort einzutauschen. Und da kommen die Ferien-Apps und Reise-Tools ins Spiel.

Natürlich wollen wir euch diese kleinen Programme und Instrumente nicht vorenthalten, die uns auch im entferntesten Winkel der Welt zu Spielplätzen geführt, die Kommunikation mit der lokalen Bevölkerung ermöglicht und davor bewahrt haben, den Rückflug zu verpassen.

Hilfreiche Ferien-Apps für die Vorbereitung:

Wenn entschieden ist, wo die Reise hingehen soll, stellt sich die Frage: Und die Details? Wo genau gehen wir hin? Was schauen wir uns an? Die Recherche beginnt. Ich streiche mir akribisch im Reiseführer alles im Vorfeld an, was mich und meine Familie interessieren könnte.

Müsste ich aber nicht. Denn es gibt super Ferien-Apps, die bei diesen Vorbereitungen helfen und sie dann erst noch übersichtlich wiedergeben.

# Google Maps

Logisch, Google Maps kennen alle. Aber wusstest du auch, dass du schon vor der Reise die Orte kennzeichnen kannst, die du auf keinen Fall verpassen willst? Vor der Abreise kannst du dir die Offline-Maps herunterladen, so sparst du Roaming-Gebühren. Einmal vor Ort angekommen, findest du deine gespeicherten Lokalitäten ganz einfach wieder; und das, ohne kostbare Datenmengen zu verschwenden.

# TripIt

Die TripIt-App ist dazu gedacht, verschiedene Reiseverbindungen der öffentlichen Verkehrsmittel zu bündeln, sodass man den Überblick behält. Zugverbindungen, Flüge und auch Reservierungen können in einer Art Reise-Masterplan zusammengefasst und gespeichert werden. Gut für alle, die früher hundert Ausdrucke im Bauchtäschchen herumgetragen haben.

Ferien-Apps wie TripIt erleichtern das Reisen ungemein.

# Facebook-Gruppen

Ich bin nur noch auf Facebook, weil es dort eben doch noch richtig gute Gruppen gibt. So auch die Mamalicious Travel-Gruppe. Aber auch in der Gruppe Reisemäuse findet man ganz viele Beiträge und Tipps aus erster Hand, die einem die Planung der Reise vereinfachen. Und man kann auch wirklich nischige Fragen stellen – auch am scheinbar entlegensten Winkel der Erde war schon mal jemand, der Rede und Antwort stehen kann.

# OpenTable / Yelp

Du weisst jetzt schon, in welches Restaurant du uuuunbedingt möchtest? Oder planst im Ausland eine kleine Geburtstagsfeier mit mehreren Gästen in einem Restaurant? OpenTable und auch Yelp helfen bei Restaurantreservationen.

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# Mapify

Mapify ist das kleine Instagram für Reisende – und vielleicht auch für Influencer:innen auf Location-Suche für die nächsten Shootings.

Die App funktioniert relativ simpel. Man gibt als erstes die eigenen grundsätzlichen Reiseinteressen und sein nächstes Reiseziel ein und bekommt verschiedene Empfehlungen für Mapify-User, die viele Bilder aus dem jeweiligen Land hochgeladen haben. Man entscheidet selbst, wem man folgt.

Dann werden einem viele (instagrammable) Bilder reingespült, die auch immer mit den konkreten Orten versehen sind. So kann man neue Spots entdecken und selbst Fotos hochladen, die andere Menschen inspirieren.

# been

Und wenn wir schon bei instagrammable sind: Mit der App Been kann man ein bisschen angeben – oder sich schlecht fühlen, je nachdem, wie grün man denkt. Denn auf Been sieht man, wo überall man schon war.

# Photo Stream

Wer seine Reisebilder mit der Verwandtschaft teilen und dafür nicht ständig Gruppenchats mit Fotos füttern will, der sollte Photo Stream nutzen. Einfach ein Album in iPhoto erstellen und dazu mehrere Personen einladen. Diese können dann den PhotoStream sehen und ihn kommentieren.

Auch wenn du mehrere Bilder hochlädst – die Familie erhält nur eine Notification. Entspannter für dich, entspannter für sie.

Passende Unterkünfte dank den richtigen Ferien-Apps:

Wenn ich mit meiner Familie verreise, buche ich alle Unterkünfte im Vorfeld. Und ich kann von mir behaupten: An dieser Stelle bin ich ein absoluter Nerd! Ich vergleiche unzählige Hotels, wäge dann mit Ferienwohnungen ab und entscheide mich am Schluss meistens trotzdem für die Unterkunft, die ich von Anfang an im Auge hatte.

Und ich buche immer übers selbe Portal. Müsste ich aber nicht, denn es gibt gute Alternativen:

# Home Exchange

Man muss nicht immer ein Haus mieten – man kann’s auch tauschen. Home Exchange ist eine Plattform, die tauschfreudige Parteien zusammenbringt und den Haustausch vereinfacht.

Wer selbst Kinder hat, der weiss, dass es nicht immer einfach ist, sich terminlich zu koordinieren. Wer aber trotzdem (oder umso mehr?) Lust auf das Abenteuer Haustausch hat und ein bisschen Zeit investieren will, Tauschanfragen in die Welt zu schicken, der kann sich kleine Juwelen für den Urlaub ergattern.

# Vrbo und Flipkey

Wer keine Lust hast, mit der Airbnb-Masse zu schwimmen, kann es auch via die Ferien-Apps Vrbo und Flipkey versuchen. Hier finden sich ebenfalls grossartige Unterkünfte.

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# Airbnb Experiences

Ja, natürlich kennen Airbnb alle! Aber die App ist nicht nur dazu gut, das passende Dach über dem Kopf zu buchen. Airbnb Experiences ist ein Tool, mit dem sich tolle Ausflüge mit lokalen Guides buchen lassen, die oft auch bereit sind, eine Tour für die Kids umzugestalten.

Ich habe so die beste und kinderfreundlichste Besichtigung der Akropolis organisiert, die unser damals gerade vier Jahre alter Sohn auch spannend fand.

Tipp: Airbnb Experiences könntest du auch mal in der Heimatstadt nutzen! Generell sind viele Ferien-Apps auch daheim von Nutzen.

Apps und Dienste für gut Organisierte – oder solche, die es sein möchten:

Ich weiss, wie spiessig es ist, Listen zu lieben, aber ich tu’s nunmal trotzdem. Vor allem, wenn es um Reisevorbereitungen geht.

Sie bewahren mich vor grösseren Nervenzusammenbrüchen und Situationen, in denen ich vor dem gepackten Koffer stehe und mich nicht mehr erinnern kann, ob ich die Schwimmflügeli wirklich zuunterst eingepackt habe – und dann alles noch mal ausräumen muss. Zum Glück gibt es eine ganze Reihe Apps und Tools, die man in die Kategorie Praktisches einordnen kann.

# Todoist:

Die Todoist-App ist nicht extra für Reisen und Urlaub gedacht, hilft aber trotzdem, den Überblick über das Projekt Familienferien zu behalten.

# Unsere Packlisten

Schon bevor ich für Any Working Mom geschrieben habe, habe ich mir das Packlisten-Bundle heruntergeladen. Ich kann also ganz unbeeinflusst sagen: Die können was.

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# Revolut

Eine Revolutkreditkarte kann das Leben leichter machen, weil man sie im Voraus aufladen und in jeder Währung bezahlen kann. Über jede Transaktion wird man zudem via SMS benachrichtigt.

# Google Translate

Der Gamechanger! Ich war früher immer wahnsinnig beeindruckt, wenn mein Vater von seinen Reisen erzählte und von seinem Mut, in einem Restaurant in China einfach auf einen Fleck auf der Speisekarte zu zeigen, und sich dann überraschen zu lassen.

Wer nicht ganz so abenteuerlustig ist, der kann bei Google Translate einfach in ein Mikrofon sprechen und das Smartphone übersetzen lassen! Man kann übrigens auch Text abfotografieren und übersetzen lassen. Praktisch, wenn man wirklich keine marinierte Schlange serviert bekommen möchte.

# Deepl

Wenn wir schon beim Übersetzen sind: Deepl ist ein wahnsinnig praktisches Tool, wenn man im Ausland schriftlich korrespondieren muss und die Sprache nicht kann. Auch wenn es darum geht, von zu Hause aus längere Mails zu verfassen. Deepl übersetzt stilsicherer als viele andere Übersetzungs-Tools.

# Dokumente

Wer auf der Reise alle Dokumente ordentlich beieinander haben möchte, der kann die Pässe, Geburtsurkunden, das Testament, die Patientenverfügung und die Vollmachten einscannen und in einer Dropbox ablegen.

Wenn die Dokumente auch offline zugänglich sein sollen, empfiehlt sich eine gesicherte Passwortapp (beispielsweise «1 Password»).

Wer nicht den gemeinsamen Nachnamen trägt und mit einem Kind reist, braucht ebenfalls eine Vollmacht des Partners.

# VPN Express

Manche Inhalte im Netz werden in anderen Ländern geblockt. Ein VPN «verschlüsselt» den Standort und macht die Verbindung auch sicher, was sehr zu empfehlen ist, wenn man beispielsweise ein öffentliches Wifi benutzen muss.

# Peax

Mit Peax kann Post unterwegs empfangen, gelesen und bearbeitet werden. Sogar Rechnungen lassen sich direkt übers Portal bezahlen. Ideal für längere Reisen.

Unterwegs alles im Blick mit diesen Ferien-Apps:

Als ich meinen Mann kennenlernte, war ich beeindruckt, wie retro man noch unterwegs sein kann. Als ich in Berlin und die Sehnsucht zu gross war, stiefelte er tatsächlich in Zürich zum Reisebüro, um sich einen Flug zu buchen und mich zu besuchen. Ich war beeindruckt – auf seltsame Art und Weise.

Heute buche aber ich die Flüge. Und bin ganz schön froh, dass es in Sachen Mobilität gute Apps gibt, die einem das Warten in Vorzimmern von Autovermietungsagenturen oder in Flughafenschlangen ersparen.

# Flight Tracker / Plane Finder

Wer weite Strecken fliegt und vielleicht auch Anschlussflüge erwischen muss, der kann mit Flugtrackern in Erfahrung bringen, wo sich der besagte Flieger befindet, wann er landet und manchmal auch, auf welchem Terminal. Auch praktisch, wenn man nur jemanden vom Flughafen abholt.

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# Tracker Earth Hero

Wer sehen möchte, was die eigene Reise für Emissionen generiert und auch, wie man sie optimieren kann, ist mit dem Earth Hero Tracker gut beraten.

# Turo

Was Airbnb für Unterkünfte ist, ist Turo für Autos: die Alternative zum offiziellen Rental Car. Allerdings ist Turo in einigen Städten noch nicht so verbreitet. Im Vorfeld abklären!

# Flughafenapps

Viele Flughäfen haben eigene Apps, grandios ist beispielsweise die des Changi Airport in Singapur: So findet man auch die Spielplätze, Still-Aufenthaltsräume und kinderfreundlichen Zonen, mit denen die Flughäfen auf ihren Webseiten werben. Gerade bei längeren Aufenthalten kann das Gold wert sein.

Apropos Spielplätze finden. Auch dafür gibt es ein Tool:

# Playground Buddy

Spielplätze finden – ist manchmal gar nicht so einfach. Der Playground Buddy hilft.

Ferien-Apps wie Playground-Buddy erleichtern das Reisen ungemein.

# Bibliothekapps

Und wer irgendwann auf allen Spielplätzen war, weil er länger unterwegs ist, oder eine Schlechtwetteralternative braucht, sollte sich über die Bibliotheken im Land informieren. Oft sind diese vernetzt, und man kann Bücher auch in einer anderen Filiale zurückgeben. Toll, wenn man gerne Büechli anschaut, aber sie nicht mitschleppen mag.

Naturgenuss mit diesen Apps:

Spätestens wenn man mit Kindern verreist, gehört die Rubrik «Natur» wieder zum festen Rahmenprogramm. In Grossstädten hält man Ausschau nach Parks, in denen der Nachwuchs frei herumrennen kann, und man investiert wertvolle Ferientage in Ausflüge ins Grüne ausserhalb der Stadt.

Andere planen ihre Ferien gleich ganz in der Natur. So wie meine Eltern, die uns damals mit ausgebreiteten Landkarten vor dem Gesicht bei Affenhitze über die griechische Insel Samos jagten.

Heute geht das anders, unter anderem dank Ferien-Apps. Vielleicht beschweren sich die Kids bei Wanderungen im gleichen Ausmass, aber zumindest hilft uns die Technik dabei, uns etwas entspannter auf die Natur einzulassen.

# All Trails

Wer gerne wandert, braucht die App All Trails, mit der sich Wanderungen, aber auch Fahrradrouten und Joggingstrecken erkunden und im Voraus planen lassen. Die Hikes sind mit Fotos und Bewertungen von anderen User:innen versehen, sodass man sich zur Genüge informieren kann, ob der geplante Ausflug auch wirklich kinderwagentauglich ist. Die Pro-Version ist das Geld wert.

# iNaturalist:

Mein Sohn hat in der Waldkita gelernt, dass nur Pilze aus dem Laden gegessen werden dürfen. Jetzt ist er aus dem Kita-Alter raus und wir beginnen, etwas mehr zu differenzieren. Dabei komme ich aber oft ins Straucheln, denn ich kann nicht mal die gängigen Laubbäume auseinanderhalten.

Da hilft iNaturalist! Die App sagt einem via Imagesuche, worum es sich beim Pilz, Strauch oder der Beere handelt.

# National Parks

In den USA auf einem Roadtrip unterwegs? Dann lohnt sich die offizielle Nationalpark-App, die über 400 Parks listet. Auch andere Ländern haben solche spezifischen Ferien-Apps.

# Magic Seaweed

Die App ist vor allem für Surfer:innen konzipiert worden, die sich über die Wasser- und Windverhältnisse informieren müssen. Nützlich ist sie aber auch für Eltern, die an verlassenen Stränden nicht sicher sind, ob man mit Kids ins Wasser kann.

Es gibt für wirklich vieles eine App

Aber nicht für das bessere Erleben vor Ort. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass man tiefer in ein Land und den Moment eintauchen kann, wenn man präsent ist – und dafür sind ein Smartphone und die tollsten Ferien-Apps manchmal einfach hinderlich.

In seinem Buch «Stolen Focus» beschreibt Johann Hari den Moment, als er – wegen eines Selbstexperiments – seit mehreren Tagen offline am Strand sitzt und plötzlich das Gefühl hat, eins zu sein mit der Welt.

Er ertappt sich, wie er plötzlich erst mehrere Minuten und dann bald stundenlang nichts tut. Und nichts denkt. Nur ist. Das sind retrospektiv seine glücklichsten Momente an diesem Strand. Ein Smartphone hätte diese Glücksmomente vermutlich nicht erlaubt.

Aber auch für diejenigen, die sich ohnehin nicht im Nichtstun verlieren können, da sie mit Kids reisen: Manchmal findet man die praktischten Dinge auch ausserhalb von Ferien-Apps.

Nämlich dann, wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht. Besonders lohnt es sich, Anschlagbretter in Bibliotheken, Gemeinschaftszentren und auch Supermärkten eines Blickes zu würdigen.

Autorin

Nadja Brenneisen ist Autorin, Journalistin, Full Spectrum Doula, Yogalehrerin und Mutter. Seit 2023 bildet sie zusammen mit ihren Kolleginnen mit Wombexpansion neue Doulas aus. Vor der Geburt ihres Sohnes 2017 war Nadja für verschiedene Magazine als Reporterin tätig.

Informationen zum Beitrag

Dieser Beitrag erschien erstmals am 4. Juli 2022 bei Any Working Mom, auf www.anyworkingmom.com. Seit März 2024 heissen wir mal ehrlich und sind auf www.mal-ehrlich.ch zu finden.


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