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«Mein Mann geht fremd und ich weiss es schon ewig»

Bei einem Seitensprung kochen oft die Emotionen hoch. In diesem Fall reagiert die Betrogene anders. Warum? Ein Erfahrungsbericht.

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Von anonym (aufgezeichnet von Anja Knabenhans)

Zwei Ballon-Hunde, die so aufeinander liegen, dass es Sex symbolisiert. - Eine Frau erzählt ihr Mann geht fremd und sie weiss es schon lange

Ich stelle mir eure mitleidigen Blicke vor und verstehe, woher sie kommen. Ihr denkt: Ihr Mann geht schon länger fremd und das muss die Hölle sein.

Ja, irgendwie schon – und irgendwie auch nicht.

Als ich es herausfand, war es schlimm. Sehr sogar. Es passierte vor zweieinhalb Jahren. Ja, das ist lange her! Ich werde erklären, weshalb ich es schon so lange weiss, habt Geduld, ich möchte vorne starten.

Ich hatte ein Wochenende mit Freundinnen geplant, ein bisschen Sport, Wellness und Quatschen. Mein Mann wäre mit den Kindern daheim geblieben. Das machten wir schon lange so, jede und jeder von uns kriegte regelmässig freie Tage zum Alleinsein oder um etwas mit anderen Leuten zu unternehmen.

Zusammensein mit anderen auf freundschaftlicher Ebene, wohlgemerkt. Das war ganz klar abgesprochen, dass wir monogam leben, uns aber Bescheid geben würden, falls sich die Bedürfnisse ändern. Kann ja vorkommen, kann man ja drüber reden.

Wir sind ein Paar, das offen über Bedürfnisse spricht. Dachte ich.

Wir waren immer so stolz auf uns, dass wir uns genügend Freiraum geben, uns gegenseitig diese Auszeiten ermöglichen. Jedenfalls dachte ich, wir seien beide stolz auf unser Beziehungsleben – vielleicht war das auch nur ich.

Ich wollte vielleicht einfach stolz sein auf die Beziehung und nicht so genau hinschauen.

Ach ja, zurück zum entscheidenden Wochenende. Am Tag davor rief meine Schwiegermutter an und bot an, die Kinder zwei Tage zu sich zu nehmen.

Ich fand es schade, dass ihr Angebot so spontan kam, weil ich ja schon verplant war mit meinen Freundinnen und gerne etwas mit meinem Mann unternommen hätte.

Mal wieder nur wir zwei. Aber ich mochte es ihm auch gönnen, dass er unverhofft selbst zu mehr Me-Time kam.

Also wünschte ich ihm schöne Stunden und fuhr ins Wellnesshotel. Am Nachmittag lag ich mit meinen Freundinnen im Sprudelwasser und schwärmte ihnen von meiner Beziehung vor.

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Wir haben es tatsächlich geschafft, Eltern zu sein und ein Paar zu bleiben. Glaubte ich.

Dann wurde mir übel, mein Bauch krampfte, meine Verdauung rebellierte. Mist, Magen-Darm-Virus.

Wenn ich krank bin, möchte ich daheim sein, nicht im Hotelzimmer. Also packte ich meine Sachen zusammen, eine der Freundinnen fuhr mich heim. Die Wohnung war leer, ich dachte: Mein Mann ist vermutlich unterwegs, schön.

Kaum angekommen, rannte ich ins Badezimmer, noch voll angezogen, mit Jacke, Schuhen und dem Reiserucksack. Man sah im Eingang der Wohnung also nicht, dass ich daheim war.

Ich sass wohl eine ganze Weile auf der Toilette, hatte die Tür geschlossen und die Kopfhörer drin. Als ich die Ohrstöpsel rauszog, waren da Stimmen. Zwei.

Ich hörte Lachen, Stöhnen, Dirty Talk.

Ich stand auf, wollte zuerst die Klospülung drücken, hielt dann inne. Stand eine ganze Weile still. Verharrte mit heruntergelassener Hose in meinem Badezimmer.

Mein Mann geht fremd? Bei uns daheim? Spinne ich jetzt?

Noch heute komme ich mir blöd vor, wenn ich mich an diese Gedanken erinnere. Ich hörte so genau, was er da tat. Und trotzdem fragte ich mich eine ganze Weile, ob ich halluziniere.

Doch, doch, er ging gerade fremd.

Ich wusste nicht, was ich tun sollte – und dann hörte ich Schritte. Im Badezimmer neben der Toilette wurde der Wasserhahn aufgedreht, jemand wusch sich die Hände. Dann wieder Lachen, Worte, Kussgeräusche. Dann fiel die Haustür zu, der Schlüssel wurde umgedreht. Sie waren weg.

Ich stand immer noch da, Hose an den Knien, Tränen in den Augen.

In meinem Kopf ein Tornado an Gedanken, immer dieselben: Und jetzt und jetzt und jetzt und jetzt?

Was tut man, wenn der Partner fremdgeht?

Ich bin kein feuriger Mensch. Andere hätten vielleicht Geschirr zerdeppert, seine Kleider auf die Strasse geworfen, Fotos verbrannt. Zumindest machen das Betrogene in Filmen.

Ich setzte mich an den Küchentisch. Schaltete den Laptop ein und googelte nach Gründen für Untreue.

Es ist so ein Klischee, aber leider wahr: Ich überlegte zuerst, was ich falsch gemacht hatte. Ich. So absurd.

Irgendwie stiess ich auf den Artikel von Any Working Mom (bzw. nun mal ehrlich) mit dem Titel «Mütter: arbeitet! Eine Heirat sichert euch nicht mehr ab» und erschrak. Weil ich merkte: Wenn wir uns jetzt trennen, dann bin ich nicht nur die betrogene Ehefrau, sondern schlittere auch in finanzielle Probleme.

Ich habe immer gearbeitet, aber seit Beginn der Mutterschaft nur in Teilzeit. In einem so tiefen Pensum, dass keine Gelder in die Pensionskasse flossen. In die dritte Säule habe ich deswegen auch nicht einbezahlt.

Und ich wusste nicht, dass seit 2021 gilt: Frauen müssen nach einer Trennung oder Scheidung eigenständig für ihren finanziellen Unterhalt aufkommen – auch dann, wenn sie mehrheitlich die Kinder betreuen.

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Untreue = Trennung?

Nein, nicht unbedingt. Das fand ich zumindest früher immer. Ich sagte: So ein Ausrutscher kann mal passieren. Oft genug habe ich Freundinnen oder Freunde begleitet, wenn sie über einen Seitensprung hinwegzukommen versuchten. Bei vielen gelang es auch.

Ich staunte selber, wie felsenfest meine Überzeugung war: Mit diesem Mann habe ich keine Zukunft mehr.

Der Bruch war wohl umso stärker, weil ich so lange geglaubt hatte, wir seien ehrlich miteinander. Könnten offen darüber reden, dass ausserehelicher Sex eine Option ist, aber dann abgesprochen. Dass es nie ein kategorisches Nein gab. Trotzdem hatte er mich betrogen.

Auf einen Schlag verlor ich jegliches Vertrauen. Ich wollte in Ruhe überlegen, wie ich da bestmöglich rauskomme. Ich beschloss, erst mal zu schweigen.

In meinem Umfeld weiss niemand, dass mein Mann fremdgeht.

Ich habe mich noch keiner Freundin anvertraut, nur einer Anwältin. Sie berät mich darin, alles so aufzugleisen, dass ich bei einer Trennung nicht in die Armutsfalle tappe.

Meine engsten Freundinnen möchte ich nicht zu Mitwisserinnen machen, sie haben teilweise momentan sehr grosse eigene Probleme und es stimmt für mich so, es für mich zu behalten.

Mein Mann muss nun regelmässig Dokumente unterschreiben, die ich als Vorsorgemassnahmen tarne. Sie belegen, wie viel ich in die Kinderbetreuung investiere, was ich zu seiner Karriere beigetragen habe. Wie viel Geld mir zusteht, wenn er sein Unternehmen dereinst verkauft. Ganz viele kleine, individuelle Massnahmen, um mich abzusichern.

Er unterschreibt alles. Ich bin sicher, er ahnt gar nichts.

Immer wieder sagt er mir, wie sehr er mich liebt. Ich glaube ihm sogar. Aber wenn ich ihm antworte, lüge ich.

Ich liebe ihn nicht mehr.

Kurz nach diesem schlimmen Wochenende lebte noch ein Fünkchen Liebe in mir. Aber jetzt schaue ich genauer hin und merke, dass der Sex in unserem Daheim nicht seine einzige Eskapade war. In den zweieinhalb Jahren seither habe ich viermal gemerkt, dass mein Mann fremdgegangen ist.

Ich erwidere seine Liebesworte, seine Küsse, manchmal haben wir sogar noch Sex. Das fühlt sich nicht mal schlimm an. Es ist einfach eine Lustbefriedigung für mich, es ist praktisch.

Und irgendwie fühlt es sich auch machtvoll an. Dass ich all das tun kann, und er keine Ahnung hat, wie viel ich weiss.

Vielleicht fühlt sich das Fremdgehen für ihn ähnlich an. Machtvoll. Ein spannendes Spiel. Wenn ich bereit bin, mich zu trennen, könnte ich ihn danach fragen.

Vielleicht frage ich trotzdem nicht, werde ich ihm nicht erzählen, was ich alles weiss. Denn was ich nicht will, ist einen Rosenkrieg. Die Kinder sind zwar schon Teenager, aber trotzdem soll es möglichst friedlich ablaufen.

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Kann also gut sein, dass ich ihn einmal gezielt erwische und all die anderen Male unerwähnt lasse. Weil sich mittlerweile meine Gedanken nicht mehr primär darum drehen, warum er das macht.

Ich habe aufgehört, die Schuld bei mir zu suchen. Und das tut so gut.

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Veröffentlicht am 7. Mai 2024


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14 Antworten

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  1. Avatar von Anonym
    Anonym

    Sehr starke Frau!
    Es sollte viel mehr über die finanzielle Abhängigkeit der Frau, welche in der patriachalischen Gesellschaft zum allergrössten Teil die unbezahlte Care Arbeit erledigt, erzählt und geschrieben werden. Trennung mit Kindern ist nicht einfach und muss gut überlegt und geplant werden. Es geht hier nicht um PK, sondern um die viele unentgeltliche Arbeit, welche dem Ehemann eine Karriere ermöglichte. In den Jahren in denen man im Job besser entlöhnt und bessere Angebote erhält, werden viele Frauen Mütter und arbeiten nur noch Teilzeit. Sie müssen nach der Trennung bei 0 anfangen. Das macht Angst und ist enorm ungerecht.

  2. Avatar von Andi
    Andi

    Ich kann all diese zustimmenden Kommentare nicht verstehen. Mir kommt das hinterlistig und manipulativ vor, und ganz sicher nicht stark. Und irgendwie auch aus einer anderen Zeit, als bei einer Trennung die Schuldfrage noch wichtig war, und die Frau kaum eine Alternative hatte, als sich vom Mann so gut wie möglich finanzieren zu lassen.
    Eine starke Frau würde den Mann konfrontieren, der Geschichte auf den Grund gehen. Herausfinden, was wirklich passiert ist, überlegen, was der eigene Beitrag zur Geschichte war, entscheiden, wie es weiter gehen soll. Sich trennen, wenn das die Lösung ist. Und Mittel und Wege suchen, auf eigenen Füssen zu stehen, statt auch in Zukunft vor allem vom Geld des ungeliebten Ex-Partners zu leben. Was natürlich nicht heisst, auf die halbe Pension/3. Säule zu verzichten, oder auf einen Ausgleich für einen allfälligen Lohnverlust durch die betreuungsbedingte Auszeit.
    Es ist gut, die Schuld nicht bei sich selber zu suchen – auch wenn es dabei häufig schon eine Mitbeteiligung gibt. Aber sich neue Schuld aufladen vor lauter Ärger ist auch nicht besser.

    1. Avatar von Martina
      Martina

      Ein starker Mann hätte die Frau nicht hinterlistig betrogen, sondern sie damit konfrontiert, dass ihm etwas in der Beziehung fehlt und eine gemeinsame Lösung gesucht. Wieso soll sie nun nicht genauso “heimlich” agieren wie er?
      Und leider ist es immer noch so, dass frau in die Armutsfalle abrutscht, wenn sie in einer Ehe mit Kindern die Carearbeit grösstenteils übernommen hat, deshalb finde ich es sehr richtig, dass sie sich in diesem Fall versucht (auch rechtlich) abzusichern.

      1. Avatar von Andi
        Andi

        Gehen wir mal davon aus, der Mann hat wirklich die Frau hinterlistig betrogen. Dann ist vor allem klar, dass die heile Beziehungswelt, in der man problemlos über alles reden konnte, selbst über Sex ausserhalb der Beziehung, so offenbar doch nicht vorhanden war. Was da genau wie abgelaufen ist, wissen wir nicht. Ausserdem halte ich wenig von dieser Art Revanchefoul.
        Es ist selbstverständlich auch nicht richtig, dass eine Frau automatisch “in die Armutsfalle abrutscht”, weil sie in der Ehe mit Kindern grösstenteils die Carearbeit übernommen hat. Schon gar nicht, wenn sie immer teilzeit berufstätig war. Richtig ist, dass aus der temporären Auszeit vermutlich Lohn- und Karrierenachteile entstanden sind. Da wir aber zu Ausbildung/Beruf der Frau nichts wissen, ist auch unklar, welcher Art der Nachteil tatsächlich ist. Klar ist, dass diese Nachteile mit jedem Jahr Auszeit grösser werden.
        Mir ist völlig unklar, welcher Art die rechtliche Absicherung sein kann, die hier über Jahre aufgebaut wird. Dass die Frau Kinder betreut hat, ist ja völlig unbestritten. Überhaupt scheint es, als sei sie nicht gut beraten worden. Sonst wüsste sie auch, dass ihre fehlende Pensionskasse eher ein kleineres Problem darstellt, weil bei einer Trennung ja seine geteilt würde. Und wenn man schon weiss, dass man sich nach neuster Rechtsprechnung finanziell zu einem grossen Teil selber versorgen muss, dann wäre es doch sinnvoll, so schnell wie möglich die Erwerbstätigkeit wieder aufzubauen, statt das Problem mit zuwarten noch zu verschärfen.
        Insgesamt bin ich gar nicht überzeugt, dass sich die Frau überhaupt irgendwann trennen wird, denn sie scheint es sich da im goldenen Käfig ganz gut eingerichtet zu haben.

  3. Avatar von dani
    dani

    mich macht das irgendwie traurig. nicht die eine Geschichte, sondern die vielen Kommentare, sie das genau auch so machen. wegen der Armutsfalle… das ist bedrückend, wie viele das sind!
    keine Ahnung was ich machen würde? ich würde es ihm wahrscheinlich sagen, er würde es mir eh ansehen, dass etwas nicht stimmt. Und dann für die Kinder trotzdem zusammen bleiben. das hatte meine Mutter schon so gemacht, wegen den Kindern und dem Haus etc. aber das war und ist eine bittere Beziehung.

  4. Avatar von
    Anonymous

    Herzlichen Dank für diesen Text!

    Du hast alles richtig gemacht: kühlen Kopf bewahrt und – ganz wichtig – geschwiegen.

    Ich habe ähnliches erlebt, nur dass leider einige in meinem Umfeld das Verhalten meine Mannes mitbekommen haben.

    Und auch wenn es mir gegenüber niemand offen ausgesprochen hat, so ist die übliche Reaktion des Umfelds oft: schmeiss ihn raus! Und wer das nicht tut wird als armselig und bemitleidenswert angesehen.

    Die Situation ist jedoch meistens viel komplexer, gerade wenn Kinder im Spiel sind. Deshalb es ist einfach sinnvoll, die Optionen durchzudenken und die nächsten Schritte abzuwägen.

  5. Avatar von Tina
    Tina

    Was für eine Geschichte! Sooo mutig und stark!!!! Ich würde versucher in so einem Fall auch zu reagieren! Viel Kraft weiterhin!

  6. Avatar von M.L.
    M.L.

    Sehr kluges Verhalten! Würde ich genauso machen. Finanzielle Abhängigkeit ist ätzend, da erhalte ich mir wenigstens meine geistige Unabhängigkeit. Dann bin ich jederzeit stark genug um zu gehen!

  7. Avatar von Elli
    Elli

    Genau das habe ich jahrelang (20!) mitgemacht. Am Anfang war es schlimm, hat mich fast zerstört. Aber dann dachte ich mir warum soll ich mein Leben, das wir gemeinsam aufgebaut haben aufgeben? Nicht ich war schuld sondern sein Ego. Ich lebte damit, war immer voll berufstätig, hatte 2 Kinder. Manchmal wußte er das ich es weiß, manchmal nicht. Irgendwann hatte ich genug, ließ alles zurück und baute mir was eigenes , neues auf. Ich habe heute weniger Luxus aber dafür wieder Respekt vor mir selbst

  8. Avatar von
    Anonymous

    Wwooow ich hatte Gänsehaut beim lesen. Du bist so eine starke Frau! Woow. Mach weiter so. Ich schicke dir eine Umarmung, wenn du magst.

  9. Avatar von Anonym
    Anonym

    Wow, grad mega befreiend und tröstlich, zu merken, dass Andere ähnliche Geschichten erleben.

  10. Avatar von catia
    catia

    mir gehts auch so , mein mann geht seit jahren fremd und ich schweige .
    ich habe auch immer gearbeitet ,im moment eine teilzeitstelle und dazu immer wieder aushilfsjobs . es reicht aber (noch ) nicht um eine eigene wohnung zu bezahlen .
    liebesbezeugungen gibts hier keine .dafür viele erniedrigungen und machtdemonstrationen .manchmal kaum zu ertragen aber ich schweige .

    auch ich habe den plan eines tages einfach zu gehen mit der sicherheit , mich selbst finanzieren zu können.

  11. Avatar von
    Anonymous

    Wow, vielen Dank für diese ehrlichen Einblicke! Sehr clever mit der Unterstützung der Anwältin. Alles Gute dir!

  12. Avatar von Belinda
    Belinda

    vielen vielen Dank für diesen Text. Mir geht es genau gleich wie dir. Ich weiss seit fünf Jahren, dass mein Mann fremdgeht. Meine Freundinnen wissen es, und alle sagen: stell ihn zur Rede. Aber ich bin mir noch nicht sicher. Ich weiss nicht was ich tun soll und irgendwie verharre ich noch. Ich hatte ein schlechtes Gewissen, dass ich nicht vehement reagiere. So wie im Film, wie du schreibst aber das ist nicht meine Art und ich bin froh, lese ich nun das Beispiel einer Frau, die sich auch nicht so verhält wie im Film . ans Alter habe ich noch gar nicht gedacht das mache ich nun vielen Dank für diese Inputs!