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Nie allein und mit allem allein – die Einsamkeit von Alleinerziehenden

«Ich bin verdammt einsam, aber ich bin nie allein.» Klartext darüber, was es wirklich bedeutet, alleinerziehend zu sein.

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Alleinerziehende sind oft gefangen in der Einsamkeit mal ehrlich


(Dieser Text erschien zuerst bei Mutterseelesonnig.)

Ob ich bereit wäre, zum Thema Einsamkeit und Alleinerziehende vor die Kamera zu treten? Hm, ja, hab ich erst mal gesagt. Denn vor die Kamera ist eigentlich immer gut: Im Auftrag der Alleinerziehenden PR zu machen, macht Sinn, denn Alleinerziehende und ihre strukturellen und politisch fabrizierten Probleme brauchen dringend Öffentlichkeit, damit sich mal was ändert.

Und gerade Einsamkeit ist ein strukturelles Problem bei Alleinerziehenden. Alleinerziehende sind die gelebte Dialektik: Sie sind nie allein und mit allem allein.

Sie sind nie allein, weil da ja immer die Kinder sind.

Bei jedem Frühstück, Mittagessen, Abendessen, Sonn- und Feiertags, Kinder haben nie geschlossen. Ich bin oft den ganzen Nachmittag mit den Kindern zu Hause und kann mich trotzdem keine 20 Sekunden gedanklich auf etwas einlassen. Einer kommt um 14 Uhr, einer kommt um 15 Uhr von der Schule, jeder hat Hunger. Einer braucht Hilfe bei den Hausaufgaben, dem Anderen fehlt ein Heft, ein Stift, ein Buch. Die Küche muss aufgeräumt und die Wäsche aufgehängt werden, ich muss Zahnarzttermine machen und einkaufen, ich muss das eine Kind ermahnen, dass die Medienzeit zu Ende geht und das andere Kind möchte sich mit mir unterhalten, über den Tag, die Freunde und die Welt.

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Dann muss das andere Kind zum Sport und braucht mal kurz meine Hilfe beim Tasche suchen, Sportsachen suchen – und vergiss die Trinkflasche nicht. Wir trinken Tee und quatschen, wir spielen das Spiel des Lebens, es wird Abendessen-Zeit, und wie: Du musst jetzt noch Vokabeln lernen? Wie war’s beim Sport, geh bitte duschen, ja, mit Haare waschen, Deine Freundinnen wollen am Freitag hier übernachten? Okay, wo sind die Matratzen, bin ich überhaupt zu Hause oder muss ich Freitagabend arbeiten, wie Du findest das cool wenn ich nicht da bin, was wollt Ihr denn gucken und hast Du auch an Deinen Bruder gedacht?

Natürlich gibt es kinderfreie Zeiten. Die Kinder sind in der Schule und ich auf der Arbeit. Die Kinder sind bei Freunden und ich beim Einkauf. Die Kinder sind sogar manchmal beim Vater und ich allein zu Hause.

Was bleibt, ist die Verantwortung.

Und zwar nicht für das Allernächste, für das Abendessen oder die sauberen Ohren. Sondern für die Kindheit, die Gesundheit, das Wachsen, die Zukunft dieser Kinder. Da sind immer so 2-10 Sachen, die in meinem Kopf rumtanzen und mehr oder weniger Aufmerksamkeit von mir fordern. Wenn ich arbeite, denke ich daran, dass ich auf dem Rückweg noch Salat kaufen und die Schuhe beim Schuster abholen muss. Wenn ich arbeite, weiss ich, dass ab 14 Uhr das erste Kind allein zu Hause ist und mich bald anrufen wird.

Natürlich kann ich dem Kind sagen, dass es den Salat kauft und die Schuhe beim Schuster abholt, das ist eine Erleichterung. Aber dran denken, dass das getan werden muss, das muss ich. Und ich bin die einzige, die an etwas denkt. Mit ihren 12 und 13 Jahren fangen die Kinder erst langsam an, das gesamte komplexe Konstrukt unseres Familienalltages zu überblicken.

In meinem Kopf ist ein permanentes Grundrauschen, die Kinder sind immer präsent. Mental Load nennt sich das, hab ich gelernt, aber im Gegensatz zu verpartnerten Frauen mit Mental Load, die mit ihrem Partner diskutieren, wie sie die Verantwortlichkeiten besser und paritätischer aufteilen können, kann ich nix abgeben.

Keiner da. Nur Einsamkeit.

Gleichzeitig zu der Tatsache, dass ich nie allein bin, bin ich immer allein. Allein mit allem. Weil da kein zweiter Erwachsener ist, der sich kümmert und sorgt, der organisiert und vorliest, der die Steuererklärung und den Haushalt macht, der dem Probevortrag des Referates im Wohnzimmer lauscht, während in der Küche die Nudeln überkochen. Ich kann nix teilen, nix abgeben, nix delegieren.

Und ich kann nix besprechen, mich nicht austauschen, mich nicht ausheulen. Probleme besprechen oder gar mal reflektieren, was bei dem Mordskrach eben hier so dermassen aus dem Ruder gelaufen ist.

Ich hab auch niemandem, der mich fragt, wie es auf der Arbeit war und mit dem ich meinen Tag auf Augenhöhe besprechen könnte. Gottseidank habe ich sehr empathische Kinder, die mich tatsächlich fragen, wie mein Tag war, und dann fällt mir auch was ansatzweise Altersgerechtes ein, was ich erzählen kann. Was echt schön ist. Aber Stress in der Vorstandssitzung? Personalangelegenheiten? Der Haushaltsplan fürs nächste Jahr? Wohl kaum ein Thema für Teenies.

Und mein persönlicher Kram?

Ich werde die Schmerzen am Auge nicht los, eine Freundin meldet sich nicht mehr, oder gar: Die Eltern von Freunden meiner Kinder gehen mir schlichtweg auf die Nerven. Das kann ich nicht mit den Kindern besprechen. Das bleibt hübsch in meinem Herzen verschlossen und gräbt sich da alles tief rein. Damit bin und bleibe ich alleine.

Aber halt: ich kann doch Freunde treffen! Ja genau, aber wann? Um Freunde zu treffen, muss ich meine Kinder allein lassen. Nein, an den kinderfreien Wochenenden arbeite ich. Klar sind die Kinder alt genug, aber ich lasse die Kinder bereits wegen meines Jobs ein bis zwei Abende pro Woche alleine, ich lasse sie Sonntags tagsüber alleine, weil ich arbeite und oft genug mittags, weil ich erst gegen 16 Uhr nach Hause komme. Mein Kontingent an „Kinder alleine lassen“ ist mit meinem Job gänzlich ausgefüllt, und dann war ich noch auf keinem Elternabend.

Und WENN ich dann mal Zeit hätte, müssen die anderen ja auch Zeit haben. Die, die ich treffen will. Ich mach’s kurz: Die haben auch nie Zeit. Und zwar völlig egal, ob die alleinerziehend oder in Partnerschaft leben: Familien haben nie Zeit.

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Das ist das strukturelle Problem: Familien haben nie Zeit. Weil alle immer arbeiten und Termine für und mit den Kindern haben. Hätten wir eine 30-Stunden-Woche bei Vollzeitgehalt für Eltern, hätten wir alle etwas mehr Luft. Wäre Wohnraum günstiger, dann müssten wir nicht so viel arbeiten und wir hätten alle etwas mehr Luft. Würden Familien und besonders Alleinerziehende gerecht besteuert, hätten sie netto mehr Kohle auf dem Konto und etwas mehr Luft. Gäbe es mehr, besserer und flexiblere Kinderbetreuung, hätten wir alle etwas mehr Luft.

Das haben wir aber alles nicht. Und deshalb rödeln Eltern sich dumm und dusslig im Vereinbarkeitstanz um Kinder, Job und Haushalt. Paare sind dabei wenigstens noch zu zweit, Alleinerziehende kommen bei dem Theater nicht mehr vor die Tür. Oder nur, um zu arbeiten oder mit den Kindern zum Schwimmen zu gehen. Ich verlasse die Wohnung eigentlich nur zum Arbeiten, zum Einkaufen oder für kindbedingte Wege und Termine. Oder um den Müll rauszubringen.

Das macht einsam. Einsam und alleine.

Daran würde übrigens auch ein neuer Partner so schnell nix ändern. Eine Beziehung würde zunächst nur an der einen Seite der Einsamkeit etwas ändern: Ich hätte jemand Erwachsenes zum Austausch, zum Reden und zum zusammen nicht-kindertaugliche-Serien-Gucken. Jemanden, mit dem ich nicht circa ein Jahr brauche, um einen Termin zu finden, sondern der einfach da ist. Das wär schon cool.

Schritt zwei wäre allerdings die Verantwortung, mit der ich hier alleine bin. Die nimmt mir so schnell keiner ab. Denn zwischen „zusammen Pizza essen“ und „ich geh mit K1 morgen zum Kinderarzt“ oder „ich übernehme das Elterngespräch mit dem Klassenlehrer“ liegen nochmal Welten. Meine letzten Patchwork-Versuche haben es ja nicht mal geschafft, den Müll rauszubringen. Und so ein neuer Partner müsste sich hier im Rudel auch erst mal hinten anstellen, denn die Kinder haben hier ganz klar die Priorität. Oder wie mein letztes Date so schön sagte: „Ich weiss sowieso nicht, wo in Deinem Leben noch Platz für einen Mann und seine Ansprüche ist.“

Seine Ansprüche. Ich lache immer noch.

Alleinerziehende sind einer tief sitzenden Einsamkeit ausgeliefert. Manche haben Glück und ein gutes Netzwerk, andere (ich) haben einen Job, in dem sie wenigstens unter Leute kommen. Aber berufsbedingte Kontakte sind für das private Gefühlsleben nur eher so mittelgut geeignet und ersetzen echte Beziehungen nicht.

Das Hamsterrad aus Job, Kindern, Geldproblemen, Haushalt, Stress mit dem Ex und Ämtern sowie mangelnde Kinderbetreuung lassen den wenigsten Alleinerziehenden die Luft, um Freundschaften zu pflegen und Beziehungen aufzubauen. Wenn man dann noch, so wie ich, des Mannes wegen in eine andere Stadt gezogen ist und dort sofort Kinder bekommen hat, hat man nicht mal mehr die Kontakte aus der Zeit vor dem Familienleben.

Meine privaten Kontakte sind allesamt aus Kindergedöns und Berufsumfeld erwachsen. Als wir die Kita und den Hort verlassen haben, sind 95% der Kontakte eingeschlafen, auf der weiterführenden Schule wird sich unter Eltern eher gesiezt als das Herz ausgeschüttet. Ich kriege maximal noch Whatsapp-Anfragen von ehemaligen Kita-Eltern, ob ich einen DJ organisieren könne, ohne auf selbige Party eingeladen zu werden – schwäbische Herzlichkeit, so schön.

Das Klischee der Alleinerziehenden, die sich abends treffen, die Kinder zusammen ins Bett bringen und sich mit einem Gin Tonic auf dem Sofa kichernd einen schönen Abend machen, ist Mumpitz.

Sobald die Kinder in der Schule oder gar Teenies sind, kann ich die nicht einfach irgendwo hinschleppen. Die wollen ihren Abend selber gestalten und früh ins Bett, die müssen nämlich am nächsten Morgen ihre gepackten Ranzen haben und ziemlich früh in die Schule, am Wochenenden wollen sie ausschlafen bis zum get-no.

Zusammenziehen statt Einsamkeit?

Die brillante Idee „Zieht doch zusammen“ ist genauso Quatsch: Es gibt keine bezahlbaren Wohnungen, die gross genug sind für zwei Alleinerziehende und mehrere Kinder. Im Gegensatz zu einem Paar wollen die beiden Alleinerziehenden nämlich nicht in einem Zimmer schlafen, für 2 x 2 Kinder braucht man ebenfalls mehr Raum als für vier Geschwisterkinder. Nachdem mir mal ein Makler trotz meines unbefristeten Geschäftsführerinnen-Vertrages ins Gesicht sagte, bei mir als Alleinerziehender käme dann ja wohl die Miete nicht, stehen die Chancen für zwei Alleinerziehende samt Kinder und Katzen kaum besser.

Es ist im Übrigen auch ein Gerücht, dass alle gleichaltrigen Kinder sich gut verstehen, ebenso wenig wie alle Alleinerziehenden beste Freundinnen sind. Es müsste also nicht nur räumlich, finanziell und geographisch passen, sondern auch zwischenmenschlich. Deshalb finde ich dieses „gründe doch eine WG“ ziemlich übergriffig, weil es gleichbedeutend ist mit dem Verlust von Privatsphäre für Mütter und Kinder. Ich habe als Studentin jahrelang in WGs gelebt und stelle es mir verdammt spassig vor, mit 2-4 pubertierenden Teenagern und zwei berufstätigen Müttern zusammenzuleben.

Nein, es bleibt der Fakt: Als Alleinerziehende bin ich nie allein, denn da sind immer meine Kinder. Und ich bin immer allein, denn ich habe weder Zeit noch Kapazitäten, um Freundschaften und Beziehungen aufzubauen und zu pflegen.

Und das macht das Ganze so verdammt schwer.

Denn für ein oder zwei Jahre, oder auch drei, geht das alles mal. Ich bin jetzt seit 8 ½ Jahren alleine mit den Kindern, und es zehrt mich aus. Ich habe viel Energie in Freundschaften und Beziehungen gesteckt, und sie versacken trotzdem alle langsam im Sand. Meine Gesundheit ist dahin, ich werde ständig krank und die wunderlichen Symptome, die ich habe, sind am Ende immer auf Stress und Verspannung zurückzuführen.

Mein Alltag ist geprägt von Kommunikation und Rödelei, ich habe den Kopf voll mit tausend Dingen und ich komme zu nix. Schon gar nicht dazu, abends noch ein Glas Wein trinken zu gehen. Mit wem auch, sind ja alle so beschäftigt.

Ich bin verdammt einsam, aber ich bin nie allein. Ich hab ja meine Kinder, und wir spielen zusammen das Spiel des Lebens. So oder so.

P.S.: Ich habe dem Fernsehsender abgesagt, denn es sollte eine recht persönliche Geschichte erzählt werden. Die Geschichte von mir und meinen Kindern, mit Babyphotos, Bildern aus der Zeit der Trennung und mit mir als Talk-Gast im Studio. Die einsame Alleinerziehende und der schlagfertige Moderator, der in 5 Minuten mein Seelenleben einem Millionenpublikum darlegt. So wichtig war mir die Sache im Namen der Alleinerziehenden dann doch nicht. Aber wichtig genug, darüber zu schreiben, wo ich jedes Wort wenigstens nochmal lesen kann, bevor es veröffentlicht wird.

Unser Podcast zum Thema Trennungen: Väter, die um ihre Kinder kämpfen

Kafikasse_Any_Working_Mom

Autorin

Auf ihrem Blog Mutterseelesonnig schreibt Annette über das Leben mit zwei Kindern, zu dem auch zwei Katzen, zwei Schildkröten und ein Zwergbartagame gehören. Ihre Themen reichen von dreckiger Wäsche und ihrem Muttertagswunsch bis hin zum Alltag als Alleinerziehende. Annette lebt in Deutschland.

Informationen zum Beitrag

Dieser Beitrag erschien erstmals am 5. Februar 2019 bei Any Working Mom, auf www.anyworkingmom.com. Seit März 2024 heissen wir mal ehrlich und sind auf www.mal-ehrlich.ch zu finden.


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24 Antworten

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  1. Avatar von Anja
    Anja

    Liebe Anette, vielen Dank für Deine Ausführungen in denen ich mich so stark wiederfinde. Ich bin seit 7 Jahren glückliche und dankbare Mutter und seit 6 Jahren Alleinerziehende. Dabei ist das Gefühl des Mutterglücks immer geblieben, doch die Einsamkeit nimmt zu. Ich werde daran arbeiten, es wird mir zunehmend bewusst und ich möchte das nicht. Ein erster Schritt zu Veränderung. Danke.

  2. Avatar von Lisa
    Lisa

    Sehr traurig. Und mir sehr bekannt. Ich kann das alles sehr nachvollziehen.
    Mir fehlten auch die kinderfreien WE’s, aber mangels Freunden oder mit kurzzeitigen Freunden, die am WE ja “Familienzeit” haben und keine Zeit für Alleinerziehende und Singles, habe ich die nicht mal vermisst.
    Die Einsamkeit ist all die Jahre gewachsen, obwohl ich an sich nicht ungerne alleine bin. Mein Sohn, mit dem ich ein gutes Verhältnis habe, wird voraussichtlich nach der Ausbildung ausziehen, lebt jetzt schon mehr sein eigenes Leben (also scheine ich was richtig gemacht zu haben 😉 ). Und ich habe Angst, mich noch einsamer zu fühlen, alleine mit unseren Katzen.
    Nun habe ich nur noch 8 Jahre bis zur zu kleinen Rente und mir “unterwegs” ein paar hässliche Krankheiten zugelegt, die mich nicht gerade selbstsicherer machen. Der Mist ist, dass man als Alleinerziehende oft irgendwie den “Anschluss ans Leben” verpasst und ab einem gewissen Alter auch kaum noch wiederfinden kann. Hab das Gefühl, mein Leben völlig verkackt zu haben und die Hoffnung auf ein wenig Glück für den Rest völlig verloren.
    Ich hätte meinem Sohn so gerne mehr geboten! Nicht nur finanziell, sondern allem voran eine zufriedene, glückliche Mutter und dazu noch einen verlässlichen Vater als Bezugsperson und Vorbild. Sein ganzes Leben war ich damit beschäftigt, uns was besseres zu wünschen, auf allgemeine Besserung zu hoffen und solange weiter zu kämpfen und Ausschau zu halten, bis das endlich eintrifft. Statt dessen standen ständig Arbeit, Geldnot und Existenzängste im Vordergrund.
    Die andere Frage ist halt: Wie sollen die Gesellschaft oder die Politik dabei helfen, es besser zu machen? Was könnten die dran machen?

    1. Avatar von Susie
      Susie

      Hallo Lisa,
      dein post ist schon eine Weile her, aber es hat mich sehr berührt was Du geschrieben hast und ich kann sehr mitfühlen, da es mir recht ähnlich, geht zumindest sehe ich es jetzt so.
      Mein Sohn IST schon ausgezogen und ich bin 60.. und ich fühle mich grade sehr einsam, auch der Post von der obigen Autorin steht für mich .Während der 20 Jahre alleinerziehend, war ich so im Hamsterrad und ständig an der Überforderung, doch jetzt kommt eine große Leere und ich bin alleine(mit dem Hund).
      Paare laden mich nicht ein und Freundinnen habe ich wenige aus der Kitazeit behalte, die meisten verheiratet, und starten eine neue berufliche Laufbahn, nachdem sie sich 15 Jahre oder mehr überwiegend nur um ihre Kinder gekümmert haben.
      ich frage mich ob es irgendwo Gruppen oder Kreise gibt in denen man all diese Dinge unter Gleichgesinnten besprechen könnte.
      Ich werde auf jeden Fall mal suchen, denn ich habe so viel Gesprächsbedarf…

  3. Avatar von Marit
    Marit

    Genau so ist es! Die meisten “Freunde” gibt es nicht mehr. Und die Freunde, die noch übrig geblieben sind, haben dann leider keine Zeit.
    Man sitzt alleine zu Hause und weiß nicht, wie man aus dem Hamsterrad heraus kommen soll.
    Dieser Text trifft den Nagel auf den Kopf. Es ist sehr sehr traurig 😢…

  4. Avatar von Mina
    Mina

    Mir laufen die Tränen. Genau so ist es. Besonders bitter: Freunde laden nur Pärchen ein, man ist “raus” und hört dann noch laufend von Müttern, die nicht arbeiten, dass sie keine Zeit haben. Komischerweise habe ich trotz Kindern (allein) und Vollzeitjob immer Zeit für andere.

  5. Avatar von Yvonne
    Yvonne

    Danke, endlich jemand, der mich versteht. Super geschrieben 👍

  6. Avatar von Ramona
    Ramona

    Endlich jemand, der mich versteht ! Vielen Dank ! Zum ersten mal fühle ich mich mit meiner Situation nicht mehr ganz so alleine und viel mehr wertgeschätzt und vor allem nicht mehr so “komisch” . Bekannte verstehen nicht , wenn man abends um 8 ins Bett geht und hielten mich für krank oder “eigensinnig” .konnte niemand verstehen ,dass man nach so einem Tag einfach nicht mehr kann und will … Und vor allem der ganze Spass ganz früh wieder weitergeht .

  7. Avatar von Lena
    Lena

    Du schreibst mir aus der Seele. Es ist genauso, wie du es beschrieben hast. Liebe Grüße, bin selbst alleinerziehend mit 4 Söhnen.

  8. Avatar von Katrin
    Katrin

    Danke für den Artikel. Genauso fühle ich mich seid vielen Jahren. Nie allein und doch mit allem alleine. Auch wenn ich eine starke Frau bin, die viel schafft, zerrt das sehr an mir. Freundschaften pflegen, wann? Wann ist die Ruhe und Kraft dafür da und das Kontigent am Alleinelassen und nicht present sein ist sowieso erschöpft. Dran bleiben an etwas? Schwierig…meistens multitasking? Ich habe viel nachts zusätzlich gearbeitet. In der Hoffnung mal nicht unterbrochen zu werden. Dann war ich abends 18 Stunden wach, sass noch bis dahin in einer Sitzung und musste dann noch die Kinder in das Bett bringen. In meinem Umfeld, habe ich ganz oft das Gefühl auf einem anderen Planeten zu leben. Auf meinem Planet ist rinuges nicht möglich, was für Familien möglich ist. Ich bin nie allein und mit allem allein. Darunter leide ich.

  9. Avatar von Eike
    Eike

    Oftmals geht es gar nicht darum, dass wenig Zeit für die vielen Kleinigkeiten des Kinderalltags ist. Bei jeder Aktion schon an die nächste denken zu müssen; das standige Vorausplanen, weil alles nur einigermaßen zu schaffen ist, wenn man vor der Welle bleibt; keine Flexibilität bei unverhergesehenen Entwicklungen; die Verantwortung für alles und alle zu haben – von gesunder Pausenbox bis zur richtigen Schulwahl – das zehrt. Und mit zunehmendem Alter ergeben sich über die Schule weit weniger Elternkontakte als noch zu Kitazeiten. Und wenn dann noch ein Umzug in eine andere Stadt (und die Pandemie) dazu kommen, sitzt man wirklich oft alleine da, und ja: einsam. Vielen Dank für diesen Artikel, der mir aus dem Herzen spricht!

  10. Avatar von WalkingDad
    WalkingDad

    Ich denke als alleinerziehender Mann hat man es insgesamt schwerer. Bezahlte Jobs sind kaum zu bekommen. Man hat bei manchen anderen Männern das Stigma des Weichlings, während manche Frauen einen nicht ernst nehmen und in den banalsten Sachen ungefragt belehren. Inklusive temporärer Übernahme der Mutterschaft auf dem Spielplatz. Aber wehe Du gibts ihrem Kind einen Keks… Ok, das ist das Extrem, aber bei einer allgemeinen Akzeptanz sind wir hier noch weiter weg als bei der alleinerziehenden Mutterrolle.

    Zum Thema Einsamkeit und neuer Partner für alleinerziehende Väter: die alleinerziehenden Frauen, die ich bisher treffen durfte, wollten mich doch bitte in der Rolle des romantischen Liebhabers sehen und idR auch ausschliesslich. Selbstverständlich permanent verfügbar, wenn es in den prallen Terminplan der Frau passte und teilweise sogar leicht gekränkt, wenn man sich dann gerade um das eigene Kind kümmern oder arbeiten musste. Gemeinsame Planung mit Kompromissen – Fehlanzeige, eigene Kinder sind Ultima Ratio. Ergebnis: Ich habe es inzwischen aufgegeben. Nicht weil es nicht gehen würde, aber bei dem Männerbild ist Vertrauensaufbau entweder unmöglich oder dauert so lange bis mein Kinder selbst Vater ist.

    Im Grunde sehe ich am Ende nur Egoismus als Triebfeder dieser ganzen Misere. Kindeswohl ist es m. E. jedenfalls nicht, denn mein Kind hatte am wenigsten Probleme, liebte immer die neuen Spielkameraden und/oder großen Kinder die es kennenlernen konnte. Mag sich daran auch gaaanz langsam etwas zum Besseren ändern.

    Das spiegelt hier einen Teil meiner ganz eigenen Erfahrung wieder. Nicht mehr nicht weniger. Also bitte nicht persönlich nehmen, denn ich kenne dich nicht.

    1. Avatar von Miri
      Miri

      Es ist interessant mal aus der Sicht eines alleinerziehenden Vaters zu hören. Man hört ja immer nur die Sicht der Mütter. Es ist für beide Seiten nicht einfach. Für Mütter und für Väter. Aber einen Vater als weich zu bezeichnen finde ich jetzt nicht so toll. Immerhin besitzt er Stärke.

      Bzgl Partnerschaft. Ich kann nicht viel zu einer Beziehung mit alleinerziehenden Vätern sprechen nur zu Kinderlosen und das ist der Horror. Merke ich bei meiner jetzigen wo ich auf Null Akzeptanz und unglücklich sein stoße. Hab für mich auch entschieden keine Beziehung zu kinderlosen. Aber was du über alleinerziehende Mütter sagst….da verstehe ich die Mütter nicht. Sie haben doch auch Kinder und wissen das es schwierig ist. Warum soll es bei Vätern dann anders sein? Kinder gehen vor und man findet immer einen gemeinsamen Punkt wo beide Parteien trotz vollem Terminkalender können. Klar kann mal was dazwischen kommen. Kind ist krank, man muss auf der Arbeit einspringen, Schule oder Kita.

      So sehe ich es. Falls ich was falsches gesagt habe oder falsch verstanden habe dann bitte nicht persönlich nehmen.

  11. Avatar von Janine
    Janine

    Liebe Anette! Dein Text hat mich sehr berührt, mich sehr traurig aber auch ein bisschen wütend gemacht. Denn auch ich bin alleinerziehend. Mit dem Unterschied, dass der Vater unserer Kinder seit Jahren drogenabhängig ist, ich also die Kinder nicht mal „für manchmal ein paar Tage“ dem Vater überlassen kann. Ich finde es gut, dass eine Lobby für Alleinerziehende entstehen könnte, bin aber nicht so sicher, ob sich hierzu dein Text wirklich dafür eignet. Was mir auffiel, wie oft in deinem Text das Wort „ich“ und „muss“ vorkommt. Sehr oft auch zusammen kombiniert. Sehr oft aber auch „ich“ und „kann nicht“. Auch das sehr oft in Kombination. Ok, gewisse Dinge müssen erledigt werden. Die Wäsche wäscht sich zB nicht von selber. Die muss man waschen. Es wäre schlichtweg gelogen zu sagen: „Hey so cool, heute DARF ich Wäsche waschen!“ – ausser man tut es wirklich gerne. Aber bei anderen Dingen darf man ruhig mal sagen „ich darf“ oder „ich will“. Dein ehemaliger Partner hatte eigene Ansprüche. Was bitteschön ist daran falsch? Heisst das auch umgekehrt, dass du in einer Beziehung keine eigenen Ansprüche hättest? Oder du dürfest welche haben, er aber nicht? Wie würde eine solche Beziehung denn aussehen? Was könnte dein Partner dir denn geben, wenn er nichts nehmen darf? Und nun zum Thema „nicht können“. Das Gute daran ist, dass du die einzige bist, die das „nicht“ aus diesem Satz streichen kann oder eben könnte. Niemand anders. Weder der Staat, noch die Politik. Noch der Ex. Noch die Struktur. Noch sonst wer. Du hast recht, wenn du jetzt sagst, gewisse Dinge liegen aber nicht in meiner Hand. Ich zB kann meine Kinder tatsächlich nicht dem Vater für ein Wochenende überlassen. Aber ich habe andere Möglichkeiten, wenn ich dann mal alleine sein möchte. Wenn man sich umsieht, eröffnen sie sich, aber man muss bereit sein, sie auch anzunehmen. Und man muss sich getrauen, seine eigenen Ansprüche einfordern. Das braucht manchmal Zeit, Kraft oder Mut. Oder alles zusammen. Ich musste (und muss immer noch!) das alles auch erst lernen, das war nicht immer lustig. Ich bin oft auf die Schnauze geflogen. Aber das Leben ist nunmal nicht immer fair. Auch ich habe Momente, wo ich weine und schier unter der Last und der Verantwortung zerbreche und mich dann selbst bemitleide. Aber dann seh ich die Augen meiner Kinder, die weniger eine Wahl haben als ich. Dann verspüre ich eine enorme Dankbarkeit, dass sie gesund sind, sich gut entwickeln und wir sehr häufig zusammen auch Tränen lachen können (ja, auch mit einem Teenie) trotz der schwierigen Umstände, unter denen sie aufwachsen. Mein Sohn hat gerade die Gymiprüfung nicht bestanden. Er hat es mit Fassung getragen und war stolz auf sich, dass er es probiert hatte. Ich denke, dass es auch damit zu tun hat, dass ich ihm vorlebe, dass man auch versagen darf oder manchmal sogar muss. Und sich dann darüber freuen kann, dass man diese Erfahrung machen durfte, auch wenn sie erst einmal schmerzhaft war. Mein bester Freund hat mal gesagt, dass das Leben einem immer das zutraut, was man auch tragen kann. Im Fall von uns Alleinerziehenden muss man sagen, scheint das ein sehr schwerer, grosser Rucksack zu sein. Aber er gibt uns auch Muckis! Andere müssen hierfür ins Fitnessstudio! Es ist dein Leben, du hast nur eines. Aber allein du hast es in der Hand, wie du es gestaltest.

    1. Avatar von Kristin W.
      Kristin W.

      Liebe Janine, was für ein selbstgerechter, herablassender Kommentar- tut mir leid, aber netter kann ich es nicht formulieren. Du hast mein volles Mitgefühl: wie schlecht muss es dir gehen, dass du eine andere so herunterputzt… Einfach nur furchtbar und zum Fremdschämen!

  12. Avatar von Jasmin
    Jasmin

    Ich kenne das Gefühl so gut, vielen Dank für diesen tollen Artikel! Schon während meiner Ehe habe ich für alles die mentale Verantwortung getragen – immerhin hat mein Ex das Geld nach Hause gebracht. Und auch wenn er beruflich viel unterwegs war – wenn er dann mal da war, war er DA. Wenn eins der Kinder nachts das ganze Bett vollgekotzt hat, konnte einer das Kind beruhigen, während der andere das Bett frisch bezog. Am Abend des 30. November befüllten wir gemeinsam 48 Säckchen mit kleinen Geschenken, die natürlich ich allein besorgt hatte – aber immerhin. Seit 3 Jahren mache ich nun alles alleine: Trage die Verantwortung für alles, entscheide alles allein, besorge Geburtstagsgeschenke und packe sie alleine ein. Momentan stehe ich vor der Entscheidung: soll ich nochmal umziehen, um weniger Miete zu zahlen? Die Kinder wollen natürlich nicht, aber ich allein muss abwägen, ob sich der ganze Aufwand lohnt oder ob ich einfach noch länger in der teuren Wohnung bleiben und die Vorzüge (nette Nachbarn, gute Anbindung zur Schule, Nähe zum Vater) genießen soll. Diese Frage zermürbt mich gerade zu. Was ist die richtige Entscheidung? Manchmal wünsche ich mir jemanden, der mich an die Hand nimmt und sagt: “Hier geht’s lang, das ist der richtige Weg” Es ist genau wie du sagst: Da ist niemand zum Austauschen, man macht alles mit sich allein aus. Und das sind die Momente, wo ich die Einsamkeit besonders spüre – und das macht mich traurig…. Ich danke dir sehr für deinen Blog, der mich sehr inspiriert. Freue mich auf deine nächsten Beiträge!

    1. Avatar von Ricarda
      Ricarda

      Auch ich finde diesen Kommentar unmöglich und unglaublich selbstgerecht. Viele alleinerziehende Eltern finden sich in diesem großartigen Text wieder. Es ist doch toll, wenn die Gedanken und Gefühle auch mal verbalisiert und zu Papier gebracht werden. Mir jedenfalls tat es sehr gut das zu lesen.
      Aber du, Janine, scheinst zu der Sorte Alleinerziehender gehören, die es noch viel schlimmer und schwerer getroffen hat. Gleichzeitig scheinst du ja so eine positive Powerfrau zu sein. Schön für dich. Nicht jeder kann so verdammt großartig sein wie du. Lass doch aber bitte anderen noch das Recht, ihren Frust ein Ventil zu geben. Manchmal muss es halt raus. Heißt aber nicht, dass die anderen weniger leisten als du, nur weil sie nicht alles so super toll positiv sehen können wie du.

  13. Avatar von Pizzi
    Pizzi

    Danke für diesen Bericht. Ich schäme mich grad etwas für mein ständiges Lamentieren – mit Mann der kräftig im Haushalt und bei der Kinderbetreuung anpackt. Eine gute Freundin ist vor ein paar Monaten Mutter geworden – der Erzeuger ist im Ausland abgetaucht. Dank diesem Text habe ich germerkt, wie wenig ich mir Ihre Situation vorstellen kann. Habe mich sogar beim Gedanken ertappt, zu hoffen, dass sie ein anderes Mami für eine tolle WG findet und mich grad zum zweiten Mal geschämt ;).
    Wenn ich grad so doof Fragen darf, hättest du paar Tipps, wie ich meine Freundin am besten unterstüzen kann? Ohne dass es arrogant oder mitleidig wirkt?

    1. Avatar von Fabienne
      Fabienne

      Hallo Pizzi, schade hast du nie Antwort erhalten, aber vielleicht helfen diese Tipps immer noch:
      – geh mal abends, wenn ihr Kind schläft auf einen Tee vorbei.
      – Feier die Geburtstage ihres Kindes mit
      – überrasche sie an ihrem Geburtstag, oftmals werden Alleinerziehende nämlich von niemandem mehr beschenkt.
      – Hüte mal ihr Kind, dass sie etwas für sich tun kann
      – Lade beide bei euch zum Abendessen ein oder an Feiertagen
      – plane einen Ausflug für euch alle, sie hat nämlich den Kopf dafür nicht mehr
      – frag sie ob sie was braucht, wenn du einkaufen gehst
      – bring ihr Essen vorbei, wenn ihr he Kind krank ist
      – ruf sie einfach mal an und sei da zum reden (man glaubt nicht wie viele Leute überhaupt nicht drauf eingehen, wenn man zB. per WA sagt man sei überfordert, müde etc. – man sagt gar nichts mehr und wird noch einsamer)
      – sei einfach da und sag es ihr
      Danke, dass es dich interessiert und du hin schaust.

      1. Avatar von Saskia
        Saskia

        Dankeschön für diesen Beitrag. Mir fällt es oft schwer mir meiner Gefühle so genau bewusst zu werden. Ich habe nur bemerkt, dass ich mich einsam fühle alleinerziehend mit meinem einjährigen Sohn. Dieser Text spricht mir aus der Seele. Alles Gute.

      2. Avatar von Carola
        Carola

        Sehr schöne Ideen, Fabienne … genau soche Dinge würden mir als Alleinerziehender wirklich gut tun.

      3. Avatar von Alena
        Alena

        Danke, ich lebe auch allein mit meinem Kind und freue mich über Deine Ideen. Dafür hab ich nicht den Kopf frei und nun hab ich was konkretes wie mir geholfen werden könnte.

  14. Avatar von Anita
    Anita

    Kommt mir bekannt vor. In einer Familie mit 4 Kindern (darunter Zwillinge) sind die Themen ganz ähnlich. Und obwohl da mein Mann ist, wenn 4 Kinder da sind und aus ihrem Alltag erzählen wollen, bleibt nie Zeit zu zweit, Geld ist trotz gutem Lohn immer knapp, das Hamsterrad dreht sich unaufhörlich.
    Wer keine Grosseltern hat die man bei Bedarf herbeipfeiffen kann ist unweigerlich aufgeschmissen, oder arbeitet von früh bis spät bis man mehr oder weniger vergessen (oder verdrängt hat) dass es Dinge wie Partnerzeit oder Freizeit je gegeben hat.

  15. Avatar von Anna
    Anna

    Das klingt wirklich hart! Und da fragt man sich doch, wo bitte schön der Erzeuger der beiden Kinder in der Rechnung bleibt. Ich kenne genau eine Familie, die das gut hinbekommen hat nach der Trennung mit wechselseitiger Betreuung und Pendeln von einem Kinderzimmer zum anderen und gleichberechtigtem Übernehmen von “Mental Load”, Anfeuern bei Sportwettkämpfen und Elternabenden.
    Da geht noch mehr, oder?

  16. Avatar von Barbara
    Barbara

    Sicher nicht einfach, alles alleine zu stemmen. Ich ziehe meinen Hut vor allen Alleinerziehenden!

    Off topic: Habe gerade ein neues Wort gelernt – „rödeln“ ist hart arbeiten, auch allgemein tun, machen.
    http://www.mitmachwoerterbuch.lvr.de/detailansicht.php?Artikel=rödeln&Eintrag1=638