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Vor über einem Jahr

Expert:innenantwort

Scheidung von einem (vermutlich) stark narzisstischen Kindsvater

Ich habe mich vor 6.5 Jahren vom Vater meiner Kinder getrennt. Erst nach und nach wurden mir die narzisstischen Verhaltensweisen bewusst bis sie zuerst für mich und jetzt (wo ich besser damit umgehen kann) für die Kinder zur Hölle wurden. Wir befinden uns mitten in einer strittigen Scheidung. Strittig verhalte ich mich überhaupt nicht – im Gegenteil: ich habe noch keinen einzigen Vorwurf von mir gegeben, fange die Kinder immer wieder auf, rede nicht schlecht über ihren Vater und und und…. Strittig ist das ganze Prozedere weil er auf eine hälftige Betreuung pocht seit er eine Freundin hat. Leider kann er aber zu max. 35% für die Kinder da sein und lässt sie grösstenteils von anderen betreuen. Die Kinder haben Schwierigkeiten damit, mit seiner Freundin, mit seinen Sticheleien und wenden sich immer mehr von ihm ab. Sie haben Angst, sich zu äussern. Es plagt sie, dass ihr Vater Geheimnisse hat und wie er ihnen ständig ein schlechtes Gewissen macht und schlecht über ihre Mutter spricht. Schlagen und Schreien väterlicherseits gehörte vor einigen Jahren zum Alltagsprogramm, seit einiger Zeit findet eher eine Art Mikromanipulation statt. Wir haben schon einen sehr langen Weg hinter uns (Zusammenbrüche beider Kinder, Abhauen beim Vater, Äusserungen, nicht mehr leben zu wollen…) und wurden letztendlich vom Gericht zur Familienberatung verpflichtet. Wer weiss, wie narzisstische Menschen mit unbeholfenen und unprofessionellen Beratungspersonen funktionieren, kann sich ausmalen, wie diese Beratung verlaufen ist. Nicht erst seither werden mir als Mutter massive Manipulationsvorwürfe gemacht und eine psychische Erkrankung unterstellt.

Meine Fragen richten sich an alle, die sich mit einer solchen Situation auskennen.

Wie hilft man den Kindern wirklich? Sie wollen oftmals nicht zum Vater gehen, sie fühlen sich eingesperrt, haben Angst, sind traurig oder entwickeln Strategien, dass sie eher in Ruhe gelassen werden (an Wochenenden bis zum Mittag im Bett bleiben damit der Tag kürzer ist etc).

Kennt jemand diese Situation und hat die Kinder gut durch diesen Sturm gebracht?

Ich habe realisiert, dass ein Gericht auch nicht helfen kann in einem solchen Fall. Man geht immer davon aus, dass entweder die Mutter eine symbiotische Bindung zu ihren Kindern fördert, sie vom Vater entfremden will oder die Kinder in einem Loyalitätskonflikt stecken. Dass bei einem Vater ein bösartiges Verhalten vorhanden sein könnte und die Kinder sich wirklich fürchten…daran möchte niemand denken. Ein Vater, der plötzlich viel Zeit mit seinen Kindern verbringen und die Betreuung 50/50 haben will, muss offenbar ein guter Vater sein.

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