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Vor über einem Jahr

Expert:innenantwort

Nicht drohen, nicht strafen, nicht belohnen … wie verschaffe ich mir dann Gehör?

Hallo zusammen und liebe Grüsse aus der Milchzahn-Pubertät (glaubi). Jedenfalls dringen wir manchmal kaum noch zu Kind (knapp 5) durch.
Beispielsweise abends beim Aufräumen. Wir machen das brav mit rechtzeitig vorwarnen, Kind nicht rausreissen, gemeinsames Aufräumen initiieren. Aber man dringt dann manchmal einfach nicht mehr zum Kind durch. Wir sagen es dann fünf mal lieb, drei mal laut und dann … wissen wir wie nicht weiter. Die Versuchung, mit Medienverbot oder Dessertentzug oder auch direkten Dingen wie «wenn du nicht aufräumst, nachdem Nachbarin X da war, kann sie nicht mehr spielen kommen» zu arbeiten, ist dann sehr gross. Wir wollen das nicht, wir wollen weder eine Medienfixierung noch eine gestörte Beziehung zu Süssigkeiten 🫣 oder soziale Kontakte als Druckmittel nutzen, aber manchmal fehlen uns Ideen, wie wir uns Durchsetzen. Ja Gefühle spiegeln, begleiten, trösten … aber wenn das Kind «kippt» und auf Durchzug stellt, also wie nicht mehr erreichbar ist? Dann müssen wir vorher ansetzen, auch ja, aber manchmal ist es dann ja einfach Abend und da müssen Dinge noch gemacht werden wie eben Zähneputzen, Aufräumen, Pyjama … Wisst ihr, wie ich das meine? Wem geht’s auch so und wie geht ihr mit solchen Situationen (betrifft nicht nur Abende) um?

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