Advertorial
Was ich gelernt habe, als wir drei Krebsmamas begleiteten
Mehr als 100 000 Frauen in der Schweiz leben mit Brustkrebs. Viele davon sind Mütter. Die Werberin Regula Bührer Fecker über die Entstehung der Kampagne KREBSMAMA und über Drehtage, die nahegehen.

Mehr als 100 000 Frauen sind in der Schweiz von Brustkrebs betroffen. Viele von ihnen sind Mütter. Man begegnet ihnen in Elterngruppen, im Quartier, im Bekanntenkreis, und oft erfährt man erst spät davon. Als Mutter stellen sich dann zwei Fragen. Wie lebt man als Mutter, wenn eine schwere Krankheit wie Brustkrebs eintritt? Und wer entlastet Familien?
Aus diesen Fragen ist die Kampagne KREBSMAMA entstanden.
Wie viele sich meldeten, hat uns überrascht
Die Krebsliga steht mit vielen Betroffenen in Kontakt. Ihre Fachberaterinnen und -berater begleiten und unterstützen sie. Über diesen Weg haben wir im Frühling begonnen, in der ganzen Schweiz Mütter mit Brustkrebs zu suchen, die ihre Geschichte erzählen wollen. Wie viele sich meldeten, hat uns überrascht. Mütter mit erwachsenen Kindern, mit Teenagern, mit Kleinkindern, sogar mit Babys. Eine Frau musste ihre Zusage zurückziehen, weil es ihr gesundheitlich zu schlecht ging.
Ausgewählt haben wir drei Frauen aus drei Sprachregionen. Céline aus der Westschweiz, deren Tochter ein Jahr alt ist. Nadja aus der Deutschschweiz, vier Kinder, ein Hof und mehr Tiere, als man auf Anhieb zählen kann. Und Chloé aus dem Tessin, alleinerziehend mit zwei Kindern.

Ein Tag, vom Aufstehen bis zum Schlafengehen
Jede von ihnen haben wir einen Tag lang begleitet, vom Aufstehen bis zum Schlafengehen. Was wir gesehen haben, war nicht Krankheit. Es war Geduld. Frauen, die auf ihre Kinder eingehen, obwohl sie Schmerzen haben und eigentlich schlafen müssten. Die lachen und scherzen, während der Alltag sie sichtbar fordert. Väter und Kinder, die kompensieren. Und immer wieder Pausen, weil es manchmal nicht mehr geht.
«Was wir gesehen haben, war nicht Krankheit. Es war Geduld.»

Da, wo sich niemand zuständig fühlt
Viel gelernt habe ich über die Rolle der Krebsliga. Es gibt sie seit über 110 Jahren, mit 18 kantonalen und regionalen Krebsligen ist sie in der ganzen Schweiz verankert, und sie finanziert sich grösstenteils über Spenden. Zwischen den Arztterminen entsteht eine Lücke, für die sich niemand zuständig fühlt. Genau dort sind ihre Beraterinnen und Berater da. Sie übernehmen den Papierkram, für den nach einer Therapie keine Kraft mehr bleibt, und kennen den Weg durch Versicherungen und Ämter. Sie hören zu, wenn zu Hause alle schon viel getragen haben und selbst müde sind. Und sie bleiben, auch wenn die Behandlung längst abgeschlossen ist. Das alles ist kostenlos und in der ganzen Schweiz verfügbar. Nur wissen viele Familien nicht, dass es das gibt.
Beeindruckt haben mich alle drei Frauen: ihre Herzlichkeit, ihre Offenheit, uns in ihre Leben zu lassen und wie wichtig es für sie war, über ihre Situation zu sprechen.

Ein Film, der nahegeht
Entstanden ist daraus ein Film. Er zeigt, was diese Familien jeden Tag leisten, und er geht nahe. Schau ihn dir an, und wenn du Nadja, Céline und Chloé richtig kennenlernen möchtest, findest du ihre Geschichten am selben Ort: krebsliga.ch/krebsmama