Vor über einem Jahr
Muten wir unserem Kind zu viel Fremdbetreuung zu?
Unser Sohn (2,5 Jahre) wird seit seinem sechsten Lebensmonat teilweise fremdbetreut. Zuerst war er einen Tag pro Woche in der Kita und einen Tag bei den Grosseltern. Seit er 20 Monate alt ist, geht er zwei Tage in die Kita und einen Tag zu den Grosseltern, da ich mein Arbeitspensum erhöht habe. Wir bringen ihn meistens kurz vor 8 Uhr und holen ihn zwischen 17 und 17.30 Uhr wieder ab.
Grundsätzlich haben wir ein gutes Gefühl mit unserer Kita, aber es ist auch schwierig, die Qualität der Betreuung genau einzuschätzen. Leider gab es seit seiner Eingewöhnung viele Personalwechsel. Aber alle Mitarbeiter*innen scheinen sich immer sehr viel Mühe zu geben.
Er ist im Grossen und Ganzen ein zufriedenes und eher unkompliziertes Kind. In letzter Zeit hat er häufiger «anstrengende» Tage, an denen er schnell weint oder tobt, wenn etwas nicht nach seinem Willen läuft.
Ich frage mich immer wieder, ob wir ihm mit dieser Fremdbetreuung zu viel zumuten und ob er sich dadurch nicht optimal entwickeln kann. Immer wieder habe ich Zweifel, ob wir den richtigen Weg gewählt haben. Dies leider zum Teil auch aufgrund von Kommentaren und Meinungen, die ich in den sozialen Medien zum Thema Fremdbetreuung lese und die mich verunsichern.
Kennt ihr diese Zweifel auch und wie geht ihr damit um? Wie findet ihr den richtigen Weg für euch?

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