Hallo ihr alle
Mein Kind (6) ist in der 1. Klasse der Primarschule und es läuft super! Abgesehen davon, dass sie etwas langsam ist, weil sie sich nicht soooo fest konzentrieren kann, v.a. bei Dingen, die sie nicht so gern macht – finde ich voll okay. Sie ist wirklich ein aufgewecktes Kind, intelligent mit grossem Wortschatz und Allgemeinwissen (und das sage jetzt nicht nur ich als Mutter, das sagen auch andere :)
Und immer wieder kommen Sätze wie: «Ich bin voll schlecht in der Schule.» «Or, ich bin so schlecht. Ich muss sogar noch mit Rechenplättchen rechnen. Die anderen machen es schon ohne.» (Einige Kinder ja, einige nein.) Und Ich finde auch, diese Aussagen kommen nicht aus Witz oder Fishing for Compliments, sondern es tönt wirklich traurig.
Demnächst wird sie einige Stündchen zur schulischen Heilpädagogik gehen, eben aufgrund der Konzentration. Nicht aber wegen der Leistung generell. Nun sagte sie bereits (noch nicht wissend, dass das auf sie zukommt): «Oh, zum Glück muss ich da nicht hin. Das heisst, ich bin richtig schlecht.» Mir hat’s fast den Magen umgedreht.
Wir bauen zuhause für mein Empfinden null schulischen Druck auf. Es gibt keine Hausaufgaben, die Lehrer*innen sind wirklich auch super offen, verständnisvoll und üben keinen Druck aus. Ich kann mir gar nicht erklären, woher das immer kommt.
Hat jemand Tipps, wie ich sie hier unterstützen kann oder wo der Hase im Pfeffer liegen könnte?



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