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Vor 7 Monaten

Wie behaltet ihr die Nerven zur Bettgeh-Zeit (Kind 4)?

Der tägliche Struggle das Kind abends lieb, geduldig und bedürfnisorientiert ins Bett zu kriegen: Vielleicht habt ihr noch Tipps, die ich noch nicht kenne?
Unser Ablauf ist eigentlich relativ klar und wiederkehrend, wir kommen von der Kita nach Hause, machen Abendessen (wer grad mag, hilft), dann wird noch etwas gespielt und dann gehts los zum Zähneputzen, WC, Pyjama und Vorlesegeschichte. Das alles meistens mit beiden Elternteilen und neu (5 Monaten) auch dem kleinen Bruder. Danach teilen sich die Eltern auf, meistens bleibt die Mama mit/ohne Bruder noch etwas bei ihr – idealerweise bis sie eingeschlafen ist, oder eben bis wir streiten. Und da beginnt der Frust: Unsere Tochter dreht häufig auf, anstatt dass sie runterfährt, wenn sie dann im Bett ist. Sie erzählt Geschichten, will Ratespiele spielen, hampelt im Sitzen rum, steht nochmal auf im Bett und springt herum (schlägt sich dabei z.T. an, weil sie so müde ist) – kurz: an Schlaf ist nicht zu denken.
Manchmal sage ich ihr, ich lege mich nur zu ihr hin, wenn sie ruhig liegen mag (schlechtes Gewissen, weil ich nur ein bestimmtes Verhalten mit Präsenz belohne). Manchmal versuche ich es auszuhalten, bis mir dann die Zündschnur platzt, wenn sie nach 45min Einschlafbegleitung plötzlich wieder aufsteht und im Bett hüpft. Mittlerweile schaffe ich es manchmal, mich an meinen Bedürfnissen orientiert zu verabschieden und zu sagen: Mama ist müde und braucht jetzt noch etwas Zeit für sich, du darfst noch mit deinen Tieren spielen bis du müde bist. Häufig endet mein Abschied (aka Flucht) aus ihrem Zimmer aber mit herzzerreissendem Geschrei, auch wenn ich nochmal extra lang da war, nochmal extra fest gekuschelt hab, ihr gesagt hab wie schön der Tag war und wie fest ich sie lieb habe, ihr Küsschen mit schönen Träumen aufdrücke etc. Ich finde es schrecklich den Tag mit Geschrei abzuschliessen.

Ich verstehe, dass sie nach einem ganzen Tag Kita noch ganz viel Mama tanken will. Gleichzeitig kann ich manchmal auch einfach nicht mehr energietechnisch. Wir versuchen ihr während und nach dem Abendessen viel Aufmerksamkeit zu geben (was dann manchmal dazu führt, dass sie erst recht übermüdet ist bis zum Zähneputzen). Die Situation sieht jeden Abend etwa ähnlich aus, unabhängig ob Kita-Tag war, oder nicht und war auch schon so – wenn nicht noch schlimmer – bevor der kleine Bruder da war.

An Mami-/Papi-/Familientagen denke ich, sie kann schlecht loslassen weils so schön war; an Kita-Tagen geht das Loslassen nicht, weils zu wenig Eltern war. Wenn Mama gar nicht da ist, kann Papa sie meist recht gut ins Bett bringen, sogar ohne Dazulegen.

Ist die einzige Lösung wirklich, weniger zu arbeiten und mehr Energie, Aufmerksamkeit und Geduld für die Kids zu haben?

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