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Thomas Reinbacher und Xiaoxi auf dem Podcast-Cover zur Folge über Angehörige von Menschen mit Depressionen.
Körper & Psyche | Podcast

Angehörige von depressiven Menschen: Wie geht es DIR?

Andrea Jansen, Thomas Reinbacher und Xiaoxi Liu
Als Thomas Reinbacher an einer schweren Depression erkrankte, hielt ihm seine Frau Xiaoxi den Rücken frei. Sie sorgte für den gemeinsamen Sohn, kümmerte sich um ihren Mann – und verlor dabei sich selbst aus den Augen. Im Podcast erzählen die beiden offen von ihren Erfahrungen und sagen, wo Angehörige wirklich helfen können – und wo nicht.

Thomas Reinbacher hatte eine Karriere bei Google und McKinsey, ein kleines Kind und eine intakte Partnerschaft. Dann begann er, die Buchstaben in seinen E-Mails nicht mehr lesen zu können. Was folgte, waren zwei Psychiatrieaufenthalte und Suizidgedanken – und am Schluss ein komplett neu ausgerichtetes Leben.

Wie geht es seiner Frau dabei? Zu Beginn fängt Xiaoxi an zu recherchieren, was bei der Krankheit hilft. Sie erstellt Listen. Sie schleppt Yoga-Matten an, plant Spaziergänge und bucht Kurse. «Ich wollte die Depression wegmachen», sagt sie im Gespräch. Sie wollte ihrem Mann helfen, und machte aus Unwissen vieles noch schlimmer.

Das Paar hat seine Geschichte im Buch «Nach Grau kommt Himmelblau» aufgeschrieben. Heute bieten die beiden Erste-Hilfe-Kurse für Angehörige von depressiv erkrankten Menschen an.

In der Podcast-Folge sprechen Thomas und Xiaoxi über ihre Erfahrungen und darüber, wo Angehörige helfen können – und wo nicht. 

Produktion: Ellie Media

Das Buch «Nach Grau kommt Himmelblau» gibt es bei uns im Concept Store zu kaufen.

Warnung

Warnung: In dieser Podcast-Folge geht es um Depressionen und Suizidgedanken. Bitte hör sie dir nur an, wenn du dich dafür bereit fühlst. Wenn du Hilfe brauchst, findest du diese unter der Nummer 143.


Informationen zur Folge

Veröffentlicht am 20. April 2026

Für alle, die den Vierfachspagat als Eltern kennen – und trotzdem lachen. Denkanstösse, Hacks und Tipps in deine Inbox.

2 Antworten

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  1. Avatar von Caroline
    Caroline

    Was für eine wertvolle Folge! Vielen Dank! Ich kann als Betroffene alles bestätigen, wie schön, geben die beiden ihr Wissen und ihre Erfahrungen jetzt weiter. Wenn sich die Angehörigen Unterstützung für sich selbst holen, unterstützt und entlastet das immer auch die Betroffene. Auch wenn auch sie grad mit allem, was sie tragen und halten, überfordert sind, ist es so wichtig, dass sie sich erlauben, sich in irgendeiner Form zu stärken. Als Betroffene fühle ich mich sonoder so schon voller Schuld und Scham für diese Situation und möchte auf keinen Fall noch mehr belasten. Wenn ich allerdings merkte, dass Angehörige und Freund:innen wirkliche Kapazität und Vertrauen „mitbrachten“, dann empfand ich dies als enorm stärkend.

    1. Avatar von Sandra Trupo
      Sandra Trupo

      Liebe Caroline, herzlichen Dank für dein liebes Feedback und fürs Teilen deiner eigenen Erfahrung.