Triggerwarnung: In diesem Beitrag geht es um traumatische Geburtserfahrungen und Kaiserschnitt.
Vor Kurzem habe ich mein Kind zur Welt gebracht – per Kaiserschnitt. Während der Operation hatte ich starke Schmerzen. Offenbar wirkte die Anästhesie nicht tief genug. Also wurde ich ohne aktiven Konsens unter Vollnarkose gesetzt. Dadurch habe ich die Geburt meines Kindes nicht bewusst miterlebt. Auch die Stunden danach fehlen mir vollständig in der Erinnerung. Ich war körperlich anwesend, aber geistig völlig weggetreten.
Dieses Erlebnis belastet mich bis heute sehr und beschäftigt mich noch immer täglich. Viele meinten, mit der Zeit würde es leichter werden. Aber mal ehrlich: Nein, es wird nicht leichter – denn das Geschehene lässt sich nicht ungeschehen machen.
Ein Nachgespräch im Krankenhaus hatte ich bereits. Die Ärztinnen und Ärzte rieten mir zu einer Psychotherapie. Ich habe gelesen, dass EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) helfen kann, belastende Erinnerungen und Traumata zu verarbeiten. Hat jemand von euch damit gute Erfahrungen gemacht? Oder kann jemand eine Therapeutin oder einen Therapeuten empfehlen, der oder die mit dieser Methode arbeitet?
Vielleicht hattet ihr andere Ansätze, um eine traumatische Geburt zu verarbeiten? Ich bin für jeden noch so kleinen Tipp dankbar. ♥️


