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Hast du das Leben im Griff? Der ultimative Test

Ein guter Mensch oder ein hoffnungsloser Fall: Dieser simple und total ernstgemeinte Test verrät dir alles, was du wissen musst.

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Von Anja Knabenhans

Person mit zwei verschiedenen Socken - Ein Zeichen dafür, dass man das Leben nicht im Griff hat?

Es tut uns leid, dir das sagen zu müssen, aber: Wir bezweifeln, dass du dein Leben im Griff hast. Wie wir darauf kommen?

Wir haben in der Community herumgefragt, was klassische Anzeichen für ein generelles Versagen sind. Anhand welcher Punkte du und vor allem auch aussenstehende Personen zu diesem Eindruck kommen.

Falls du fragen willst “Warum aussenstehende Personen?”, dann hast du das Leben leider definitiv nicht im Griff.

Wenn dir nicht klar ist, dass die Meinung anderer mehr zählt als deine eigene, dann adieu, du verlorene Seele.

Wir wurden überrannt mit Rückmeldungen, mit unumstösslichen gesellschaftlichen Regeln und haben nun einen wissenschaftlich hoch angesehenen Test erstellt.

Wenn du die Hälfte der untenstehenden Sätze bejahst, ist das Urteil klar: Leben nicht im Griff. (Was du in so einem Fall tun kannst, verraten wir am Schluss.)

Los geht’s:

Du hast das Leben nicht im Griff wenn …

… du aus dem Haus gehst, ohne das Bett gemacht zu haben. (Falls du hier schon nickst: Hör auf mit dem Test. Wer diese essenzielle Regel nicht befolgt, hat sein Leben nicht im Griff.)

… du dein Altpapier nicht schön bündelst. (Wenn du nicht mal den Päckli-Knopf kannst: Bei dir ist Hopfen und Malz verloren.)

… du deine Post nicht täglich aus dem Briefkasten nimmst.

… du den Abfall-Container schon Tage vor dem Abfuhrtag an die Strasse stellst. Oder noch ein paar Tage lang dort stehen lässt. (Falls beides: ui, ui, ui)

… dein Garten wuchert. Der Rasen nicht ordentlich gejätet ist. Laub herumliegt. Die Sträucher keine klare Form haben. Verblühte Blumen vor sich hin vegetieren. (Oder noch schlimmer: Du nicht mal saisonale Blumen gepflanzt hast, sondern einfach der Natur freien Lauf lässt.)

… in deinem Garten im März noch der Weihnachtsbaum herumliegt.

verdorrter Weihnachtsbaum im Garten, im März - klarer Fall von Leben nicht im Griff

… du die Fenster nicht jeden Frühling putzt. (Wenn du nicht mal weisst, wann du die Fenster das letzte Mal geputzt hast: Du ahnst es schon, Leben nicht im Griff, sorry.)

… dein Haus nicht immer sauber geputzt und aufgeräumt ist. (Egal, ob du Kinder, Haustiere, Hobbys, ein Sozialleben hast: Es müsste jederzeit unangekündigt jemand bei dir zu Besuch kommen und mit der Zunge über Böden, Türrähmen, Oberseite von Schränken lecken können, ohne sich an einem Staubkorn zu verschlucken.)

… du dem Irrglauben anheimgefallen bist, dass staubsaugen unter dem Sofa unnötig ist. Nur weil sie niemand sieht, sind Staubmäuse noch längst nicht tolerabel.

… dein Kleiderschrank aus schludrig zusammengefalteten Stapeln besteht.

Du hast das Leben nicht im Griff, wenn du dir zu fein bist, Kleidung zu bügeln. (Wenn du gar kein Bügeleisen besitzt: Testresultat eindeutig.)

… bei dir ein Wäscheständer tagelang herumsteht – besonders, wenn du Besuch erwartest. (Aber auch schlimm: Wenn du alle Wäsche in den Tumbler schmeisst.)

… deine Zimmerpflanzen nicht so aussehen wie frisch aus dem Zimmerpflanzen-Spa. (Und wenn du aus Zeitgründen auf Zimmerpflanzen verzichtest, setzt du offenbar komplett falsche Prioritäten im Leben.)

Überdenkst du schon deine Prioritäten? Gut so! Denn du hast das Leben nicht im Griff, wenn …

… du am Sonntag wäschst, staubsaugst, putzt. (Das gilt auch, wenn du in einem Haus wohnst und niemanden lärmbelästigst.)

… du nicht dreimal am Tag lüftest. So richtig. Stooooooosslüften!

… man im Treppenhaus vor deiner Wohnung erkennt, dass dort Menschen leben.

… du die Bettwäschen nicht alle X Tage wechselst. (Hier haben wir ganz verschiedene Rückmeldungen erhalten, was akzeptabel ist und was nicht. Vorschlag: Du nimmst einen Würfel und die gewürfelte Zahl ist dann gesetzt. Und wenn du dich nicht dran hältst, hast du das Leben nicht im Griff. Das klingt willkürlich? Ja und?)

… ab X Uhr morgens nicht alle Rollläden oben sind bei dir. (Auch hier gab es verschiedene Angaben. Nimm einfach nochmal den Würfel.)

Du hast das Leben nicht im Griff, wenn du Haare an Stellen hast, wo andere Menschen keine Haare sehen wollen.

… deine Toilette nicht immer blitzsauber ist. Ein WC ist eine Visitenkarte. (Falls du daheim inspirierende Zitate aufgehängt hast wie Carpe Diem und so: Schmeiss sie weg. WC = Visitenkarte, mehr muss man nicht wissen für ein erfülltes Leben.)

… du schlafen gehst, obwohl die Küche noch nicht aufgeräumt ist. (Noch schlimmer: Wenn in der ungemachten Küche Lebensmittelabfälle vor sich hin rotten: hoff.nungs.los.)

Essensreste gammeln in einer Schale vor sich hin - Wer die Küche nicht aufräumt am Abend, hat das Leben wohl nicht im Griff

… dein Kind nicht so ist, wie aussenstehende Personen es gerne hätten. (Und wenn du hier die Schultern zuckst und das okay findest: *heftiges Augenrollen*)

… du dein Kind ausserfamiliär betreuen lässt, auch wenn du in der Zeit nicht erwerbsarbeitest.

Du hast das Leben nicht im Griff, wenn du Vollzeit arbeitest. Oder Teilzeit. Oder nicht erwerbstätig bist.

… es bei euch oft belegte Brote zum Essen gibt. Oder Pasta. Wenn du dir nicht die Mühe machst, aufwändig zu kochen und dir täglich kindliche “Wäääks” anzuhören.

… du Geburtstagskuchen nicht selber backst.

… dein Kind Kleider mit Flecken trägt. Und vielleicht sogar tagelang dasselbe. (Noch schlimmer: Du auch.)

… du denkst, Trainerhosen seien ein ernstzunehmendes Bekleidungsstück.

… du dein Familienleben so gestaltest, wie es für euch stimmig ist. (Wo kämen wir denn da hin, wo?! Sonnenklar: Du bist ein hoffnungsloser Fall. Und verdirbst zudem deine Kinder mit deiner Selbstbestimmtheit.)

So, und jetzt? Hast du das Leben im Griff?

Vielleicht hilft es dir zu wissen: unser ganzes Team hat es nicht im Griff. Aber wir alle kennen einige dieser Glaubenssätze, werden von ihnen gepiesackt und müssen uns immer und immer wieder aktiv gegen sie wehren. Und schaffen es regelmässig nicht – tun etwas, nur damit irgendeine unsinnige Regel erfüllt und die Stimme in unserem Kopf ruhig ist.

Was hilft: Darüber reden. Darüber lachen.

Teile diesen Test gerne mit denjenigen Menschen, die das brauchen könnten: Sich nicht allein fühlen mit den inneren Kämpfen.

Porträtfoto von Anja Knabenhans - Chefredaktorin mal ehrlich AG

Autorin

Anja Knabenhans ist die Content-Chefin von mal ehrlich. Sie war viele Jahre Journalistin bei der NZZ und NZZ am Sonntag – als Schreibende oder Tätschmeisterin, manchmal auch vor der Kamera oder hinter dem Podcast-Mikrofon. 2017 stieg sie bei Any Working Mom ein. Neben ihrer Tätigkeit bei mal ehrlich macht sie ihr eigenes Ding mit ding ding ding. Während sie beruflich ihre Freude am Tüpflischiss auslebt, zelebriert sie daheim das familiäre Chaos. Sie ist Mutter von zwei Kindern im Schulalter.

Informationen zum Beitrag

Dieser Beitrag erschien erstmals am 11. März 2024 bei Any Working Mom, auf www.anyworkingmom.com. Seit März 2024 heissen wir mal ehrlich und sind auf www.mal-ehrlich.ch zu finden.


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