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Das zweite Kind: We got this. …Oder?

Ist das zweite Kind unterwegs, fühlt man sich als Eltern souverän. Man weiss, wie’s geht, denkt man. Falsch.

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Das zweite Kind und was das bedeutet - mal ehrlich


Als ich zum ersten Mal schwanger war, kriegte ich selbstverständlich den Klassiker zu hören: „Dein Leben wird sich komplett verändern“. Was ich damals für mich übersetzte in: „Dein Leben ist bald komplett vorbei“. Natürlich stimmte beides so nicht, aber darüber habe ich hier schon ausführlich geschrieben.

Als das zweite Kind unterwegs war, tönte es schon anders.

„Eins ist keins!“, lachten sich meine Mehrfach-Eltern-Freunde hämisch ins Fäustchen, während ich versuchte, das vorhandene Eine einigermassen fachgerecht und ohne gröbere Schnitzer aufzuziehen.

Mein guter Freund M., selber zweifacher Vater, legte mir Wochen vor der Geburt seine Hand auf die Schulter (immerhin nicht auf den Bauch) und meinte mit viel Pathos: „Los. Momentan seid ihr Eltern. Mit zwei Kindern werdet ihr befördert zum Organisationsteam. Ihr werdet Terminkalender abstimmen, Euch kurz abklatschen und Euch die Kinder im Rennen zuwerfen wie Footballer. So sieht’s aus.“

Ich kicherte nervös.

Natürlich übertrieb er masslos. Oder? Ich war mir im Klaren, dass es anstrengend werden würde, sicher. Aber wir brachten ja mittlerweile zwei Jahre Erfahrung mit, „wissen ja, wie’s geht“. Wir hatten den ersten Druck dieser ungeheuren Verantwortung für ein Kind jetzt mittlerweile als Normalität absorbiert.

Wir kannten alle Tricks – von der Zwiebel im Bett bis zum beruhigenden Rauschen des Dampfabzugs. Wir konnten ein Kind mit Rüeblibrei füttern und simultan unter dem Tisch mit den Zehen die Playdoh-Sauerei aufklauben. Wir fühlten uns ziemlich sicher in unserem Elternsein.

We got this.

wegotthis

… und dann kam die Tochter.

Und sie war einzigartig. Ist es. So einzigartig, dass unsere Trickkiste mit Erfahrungswerten aus den ersten zwei Jahren mit Sohn relativ schnell leer war. Hängematte? Fand sie doof. Wägeli? Auch doof. Schlafen: generell doof. Ausser beim Mami im Tragetuch. Ich sah meinen Osteopathen bald öfter als den Mann.

Der Extrovertiertheit des Sohnes, die ich bisher natürlich auch unserer lockeren und vermeintlich ungluckigen Erziehungsweise zugeschrieben hatte, setzte die Tochter ein an Xenophobie grenzendes Fremdeln entgegen. Gotti? Doof. Babysitter? Doof. Alle Menschen ausserhalb der Kernfamilie? Doof, doof, doof!

Wir expandierten unseren Horizont im Elternsein erneut und mussten merken: Auch beim zweiten Mal gilt Trial and Error. Wir konnten nur unser Bestes tun. Und das war oft nicht bei beiden Kindern dasselbe.

Und wo bleiben wir?

Das neu geformte Organisationsteam war mittlerweile wegen konstantem Schlafmangel in einem desolaten Zustand und gab sich in der spärlichen Zweisamkeit vorwiegend auf die Kappe. Was wir schnell lernen mussten: Die grösste Umstellung von einem Kind auf zwei ist die Pausenlosigkeit.

Die ruhigen Zeiten, in denen früher das Kind seinen Mittagsschlaf gehalten hatte, sind vorbei: Kind 2 schläft mit grösster Wahrscheinlichkeit dann ein, wenn Kind 1 aufwacht. Die Kinder ins Bett zu bringen, ist zumindest im ersten Jahr ein Two-Man-Job. Danach warten Küche, Wäsche, die Rechnungen sind noch nicht bezahlt und das Milchpulver für die Nacht muss noch abgemessen werden.

Wo man sich früher gegenseitig entlasten konnte, sind jetzt beide Eltern gefordert, konstant. Das geht an die Nerven, an die Beziehung, an die Substanz. Ganz ehrlich: Ich hatte es trotz der Vorwarnungen unterschätzt.

„Eins ist Keins“: Jein.

Natürlich fühlt sich rückblickend die Zeit mit „nur“ einem Kind an wie Urlaub, und man kann sich kaum noch erinnern, wie sehr einen das erste Baby anfänglich gefordert hat. Aber man hat so viel dazugelernt: Ein Jongleur beginnt auch nicht mit sieben Bällen, sondern mit drei. Mit Kind zwei kommt einfach das nächste Level – Tellerbalancieren auf der Unterlippe, sozusagen. Während man weiterjongliert.

Das zweite Kind und was das bedeutet
I got this (…und kippe dann hinderzi um.)

Das Dritte läuft einfach mit

Mittlerweile hat sich alles mehrheitlich eingespielt, auch mit zwei (was nicht heissen mag, dass es nicht Totalausfälle zuhauf gibt). Ich bin mental wieder auf dem „We got this“-Level, was wahrscheinlich stark damit zu tun hat, dass beide Kinder laufen, sich ausdrücken und vor allem schlafen gelernt haben.

Ich jongliere – mal entspannter, oft weniger – zwei Kinder, eine Karriere und einen Haushalt, und schliesslich beruhigen mich ja im Hinblick auf Kind drei auch (fast) alle Mehrfacheltern sanft lächelnd: „Das Dritte läuft dann einfach mit“.

Mhmm-hmmm. Irgendein Gefühl sagt mir, dass ich noch ganz, ganz, ganz gehörig auf die Welt kommen werde.

Ob sich mein Gefühl bestätigt hat? Hier lesen: Das dritte Kind – wie ich zur alleinerziehenden Buschfrau wurde.

Damit’s gesagt ist und jetzt niemand panisch zum Kondom greifen oder blöd fragen muss, warum ich denn überhaupt Kinder habe, wenn’s so anstrengend ist: Weil ich sie das Grösste finde. Immer noch.

Autorin

Andrea Jansen hat 2016 Any Working Mom gegründet und lange als CEO geführt. Bei mal ehrlich ist sie für Strategie und Business Development verantwortlich. Sie reist gerne durch das Leben und um die Welt, versucht, weniger zu micromanagen und mehr zu schlafen. Sie ist Unternehmerin, Stiftungsrätin, Journalistin und Mutter von drei Kindern. Seit mindestens drei Jahren will sie ihre Website updaten und kommt nicht dazu – bis dahin findet man sie auf Insta als jansenontour.

Informationen zum Beitrag

Dieser Beitrag erschien erstmals am 6. Dezember 2016 bei Any Working Mom, auf www.anyworkingmom.com. Seit März 2024 heissen wir mal ehrlich und sind auf www.mal-ehrlich.ch zu finden.


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34 Antworten

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  1. Avatar von Natti
    Natti

    Wir mussten direkt lernen mit 20 Bällen zu jonglieren. Von 0 Kindern auf 2, direkt volle Zwillingspower für zwei unerfahrene Noobs… Während ich ein ums andere Kind des Nachts beim Stillen abwechsel, träume ich derweil davon wie entspannt es wohl mit nur einem Kind gewesen wäre.

  2. Avatar von Andrea
    Andrea

    Liebe Andrea

    Bei uns war es nicht anders. Beim 2. Kind, welches 4 Jahre später kam, wussten wir wohl was uns in etwa erwartete, jedoch kam es dann doch ganz anderst.
    So ein anstrengendes Kind… und doch so ein lieber Engel. Er sah aus wie ein Püppli.
    Ich habe viel gelernt durch ihn. Er ist auch heute mit bald 9 Jahren nicht „Ohne“ – immer mit dem Kopf durch die Wand – ein Flummi – und doch so liebenswert und einzigartig. Jede anstrengende Minute war und hat sich gelohnt es durchzustehen.

  3. Avatar von Alexandra von doublyblessedblog
    Alexandra von doublyblessedblog

    Liebe Andrea!
    Ich hab grad selbst darüber geschrieben, dass bei Zwillingen eben auch meist eine Lösung nicht auf beide Kinder passt 😊 Nun bin ich auf Deinen schönen Artikel gestossen und musste schmunzeln. Ich ging immer davon aus man bei 2 Kindern nacheinander den Bogen raus hat und es beim 2. leichter ist. Ich dachte, wenn ich vor den Twins doch schon ein Kind gehabt hätte, dann wüsst ich schon wies geht und alles wäre einfacher 😂
    Liebe Grüsse Alexandra

  4. Avatar von Sue
    Sue

    Oh the hell… Du machsch mir Muet. Hätti das nid söue läse – aber: scho ds spät u das isch ou guet so :o). Wie Du schriebsch: irgendeinisch hett mes de (hoffentlich) ou mit zwöi Ching, Ma, eigetem Gschäft u Hushaut mau wieder (meh oder weniger) im Griff :o)

    1. Avatar von Andrea
      Andrea

      …ach, you got this ;-)!

  5. Avatar von Anja
    Anja

    Ich musste lachen von wegen “das Dritte läuft” mit. Unsere Dritte setzt allem noch einen drauf, mit einer Selbstverständlichkeit und Selbstbewusstsein setzt sie sich gegen Geschwister, Eltern und Katze durch. So süss (mit ihr ist ja alles das letzte Mal) und mit Energie lotet sie die Grenzen noch etwas mehr aus. Wir geniessen das…. auch wenn sie in dem Moment, wo alle rennen, noch gemütlich eine Geschichte erzählt, die Katze streicheln oder umbedingt eine andere Jacke anziehen will….

  6. Avatar von Regina
    Regina

    Liebe Andrea

    Toller Blog, bin begeistert. Es geistern dermassen viele Mamablogs durch die Gegend, dass ich manchmal gar keinen Lust mehr hatte, irgendeinen zu lesen. Nun BEIDIR macht es mir gerade wieder ziemlich Spass, zumal ich deine Ansichten in der Regel sehr teile und du es einfach auf den Punkt bringst! Herrlich finde ich sowieso, dass es in der Schweiz immer was auszusetzen gibt was die Kinder angeht. Eines alleine, kann man ja dem Kind nicht “antun”, zwei ja dann bitte im 2 Jahresabstand und bitte Mädel und Junge. ( Weil sie ja sonst nicht mehr miteinander spielen und üüüberhaupt…). Beim dritten Kind ist es dann eher so; Was schon wieder schwanger, Drei sind ja dann doch eine finanzielle Belastung und und und bla bla…hach! Ich finde es grossartig und du wirst bestimmt wieder Neues dazulernen, Altbewährtes über Bord werfen und in vielen Jahren denken, wie schnell doch alles vorbei ging! Geniess es!

    1. Avatar von Andrea
      Andrea

      Liebe Regina
      herzlichen Dank! Es freut mich sehr, dass es Dir hier gefällt 😉 Hoffe, Du kommst wieder!

  7. Avatar von Stephanie
    Stephanie

    Herzlichen Dank, liebe Andrea, für deine Texte. Deine Beobachtungen sind wunderbar offen, ungeschminkt, realitätsnah. Und vor allem stets humorvoll. Ein Schmunzeln über die eigenen Vorstellungen, die nicht eintreffen, über das Chaos zu Hause, über … – etwas Leichtigkeit hilft tatsächlich im Alltag. Du erinnerst mich immer wieder daran. Danke.
    Unser Jüngster (3. Kind) ist gerade 10 Monate geworden. Ein Mitläufer ist er nicht, obwohl er bewundernswert geduldig ist mit uns allen. Er hat seinen Charakter, heute schon, und bringt uns, zusammen mit seinen Geschwistern, an unsere Grenzen. Doch wie martamam so schön sagt: Beim dritten ist die Ruhe grösser. Du weisst, es hat schon zweimal funktioniert, also wird es beim dritten Mal auch gehen. Und du weisst, schlaflose Nächste sind die Härte, doch es kommt wieder anders. Und dieses Wissen ist Gold wert 🙂

    Alles Gute für die letzten Wochen mit Bauch 3!

    1. Avatar von Andrea
      Andrea

      Liebe Stephanie, herzlichen Dank! So beruhige ich mich auch – definitiv keine rosarote Brille, mit der ich da in die nächsten vier Monate gucke, aber trotzdem das freudige Kribbeln (jaja, wahrscheinlich sind es die Füsse) im Bauch…juhui?

  8. Avatar von martamam
    martamam

    Hallo, das hast Du sehr schön geschrieben. Danke dafür.

    Ich habe drei Kinder (2, 5 und 8 Jahre) und ich jammere auch ab und zu gehörig. 🙂 Aber Du sagst es so schön: Es ist das Größte, Kinder zu haben. Immer noch. Auch wenn ich ganz oft das Gefühl habe, dass ich keineswegs die geborene Mehrfachmutter bin. Und ausgerechnet ich wollte letztlich drei Kinder.

    Ich kann inzwischen ganz klar sagen: Das Dritte läuft nicht einfach mit. Oh nein. Sorry, dass ich das so direkt ausspreche. Nummer drei ist eben noch einmal einer mehr, hat seine eigenen Bedürfnisse und es ist wieder ganz anders als die anderen beiden. Versprochen. Lach.

    Aber eines bleibt natürlich (und das ist die gute Nachricht): Wir als Eltern haben schon gehörig dazu gelernt. Wir lassen uns nach zwei Kinder nicht mehr davon verunsichern, dass die Schlaf-, Still-, Wickel- und Beruhigungsroutinen von Kind zu Kind variieren und unsere Kinder immer anders ticken als die Kinder, von denen wir hören oder lesen. Wir wissen inzwischen auch, dass (fast) nichts unserer lockeren/ruhigen/souveränen/entschlossenen/ausdauernden (sucht euch etwas aus) Art zuzuschreiben ist (weil jedes Kind nun mal seine Eigenheiten hat) und wir können inzwischen auch mehr als ein Kind gleichzeitig organisieren und (nach einer Weile) auch Schlafen legen. Wir bleiben ruhig in vermeintlich ausweglosen Situationen, wurschteln uns gekonnt durch den Alltag und wissen, am Ende wird alles gut. Es wird mit der Zeit einfacher. Keine Frage.

    Das alles ist schon mal ein Riesenvorteil. 🙂

    Sei ganz lieb gegrüßt, Martamam

    1. Avatar von Andrea
      Andrea

      Liebe Martamam, danke für die ehrlichen Worte (obwohl ich ja immer noch aufs Buddhababy pokere – wahrscheinlich ist für mich aber der Gewinn im Lotto heute Abend wahrscheinlicher 😉 – genau, wir wurschteln uns durch. Oder wie’s die Briten so schön sagen: Winging it, mit fuchtelnden Armen 😉

  9. Avatar von Madi
    Madi

    Danke für deinen einfach tollen Blog! Bei uns wars mit No. 2 ganz ähnlich…. was mir dann auch gereicht hat. Deshalb bravo für euren Mut zum Dritten 😉 ob’s dann so mitläuft oder du gehörig auf die Welt kommst… und gell, eigentlich ist’s ja voll egal weil man die Mücken einfach soooooo mega unheimlich lieb hat!

    1. Avatar von Andrea
      Andrea

      Isso. Ich gebe dann mal ein Statusupdate 😉

  10. Avatar von rea
    rea

    Und ich dachte schon, mit mir stimmt was nicht, wenn ich mich im Moment ständig überfordert fühle… (Kinder sind 1 J. und 4 J.) Vielen herzlichen Dank für den Text… Ich erinnere mich gern wieder daran, wenn Kind 1 keinen Mittags-Schlaf braucht und Kind 2 wieder nur im Tragtuch schläft, der Hund die Bude zusammenkläfft, weil es seit dem letzten Gassi-gehen viel zu lange her ist und der Mann am Abend unschuldig fragt: Und? Was hast du heute so alles gemacht?…

    1. Avatar von Andrea
      Andrea

      …Latte Machiattos getrunken und die Füsse hochgelegt ;-), richtig?

      1. Avatar von rea
        rea

        Genau… und einen echt tollen Film reingezogen.. und anschliessend ein Bad genommen.. .;-)

  11. Avatar von Christine
    Christine

    Hallo zusammen, ich denke, dass man nicht pauschal sagen kann, wo die Umstellung am grössten ist. Ich habe drei Kinder (7, 5 und 1.5). Ich fands vom 1. zum 2. Kind am strengsten. Das Dritte läuft wirklich mehr oder weniger einfach mit. Vielleicht aber auch, weil es einfach sehr pflegeleicht ist, sehr gut schläft, etc. Was nicht heissen will, dass es nicht immer viel zu tun gibt. Aber ganz ehrlich, viel vom Stress ist auch hausgemacht….Warum streben wir in jedem Lebensbereich (Arbeit, Kinder, Haushalt, Sport, Freizeitgestalltung) zum Perfektionismus? Ich weiss es nicht, kann mich aber leider auch nicht abgrenzen. Ich wünsche Dir viel Freude mit dem 3. Kind. “Eine Familie zu haben ist ein grosses Geschenk, aber auch eine grosse Aufgabe! Herzlichst Christine

    1. Avatar von Andrea
      Andrea

      Liebe Christine, ich weiss es auch nicht…einerseits, weil uns von allen Seiten aufgezeigt wird, wie man es denn machen “sollte” und wahrscheinlich, weil doch in jeder von uns ein Ehrgeiz schlummert, der es einfach verbietet, das Kind morgens in den Pischihosen in die Kita zu bringen. Who knows, ich wäre auch gerne gelassener – aber ebe: https://mal-ehrlich.ch/?s=mommy+wars

  12. Avatar von Jule
    Jule

    Hallihallo,
    ich bin grad in Woche 35 schwanger mit dem 2. Mädchen und natürlich bekommt man viele schlaue Ratschläge. Manchmal macht mir das Angst und manchmal denke ich, dass bei uns alles anders wird. das ist vielleicht eine gesunde Einstellung, denn ändern kann man es ja eh nicht. 🙂
    Ich bin total gespannt, wie es uns ergeht und natürlich freuen wir uns total!

    1. Avatar von Andrea
      Andrea

      Liebe Jule – ich finde, das ist die einzig richtige Einstellung. Offen sein für alles – alles Gute wünsche ich Dir!!

  13. Avatar von Lauriane
    Lauriane

    Nach dem zweiten Kind bist du ein Profi, das dritte merkt man fast nicht mehr hihi. Wir wollten noch ein drittes, und Überraschung, wir erhielten gleichzeitig auch gleich noch das vierte dazu. Da fühlt man sich nachher als wäre es mit 2 Kindern ein Urlaub, und 1 ist wie keins. Aber das Gefühl kann nur da sein, weil man die Erfahrung mit den ersten Kindern gemacht hat. Die grösste Veränderung ist von 0 auf 1, da ist alles neu und mal fühlt sich verloren und muss für jede Kleinigkeit den für sich besten Weg finden, das ist sehr anstrengend

    1. Avatar von Andrea
      Andrea

      Danke Lauriane! Das mit der Nummer 4 können wir zur Zeit ausschliessen. Wir machen das Schritt für Schritt 😉 Merci für Deinen Kommentar.

  14. Avatar von mississchmitt
    mississchmitt

    schoen formuliert! so true!

  15. Avatar von Reto
    Reto

    Es ist eben wirklich nicht so, dass Kinder mit steigender Anzahl weniger zu tun geben ;o)
    Nicht mal weniger kosten tun sie…

    1. Avatar von Andrea
      Andrea

      Stimmt! Jetzt, wo du’s sagst…

  16. Avatar von Kristiin
    Kristiin

    Ühhh das macht bi mir gad chli:”Sölli,Sölli nid”;-)!

    Nach gfüähltä 190 machtkämpf, liechtä närvlichä niderschläg minersits u dim Bitrag macht ds Hirni gad hurti 2-3 kurvä, mitlerwilä hockt ds Büebli seelig ir Badwannä, u i chumä zum schluss, moool i wot das!

    U dr Maa chunnt zur Tür i u miint
    “5 setigi sötti mer no ha”!!
    Hahahaaa ?

    1. Avatar von Andrea
      Andrea

      Du musst solche Entscheidungen immer dann treffen, wenn sie schlafen. Dann sind sie 1. am härzigsten und 2. könnt ihr die Nummer 2 gleich angehen 😉

  17. Avatar von alexandra
    alexandra

    danke andrea! tut irgendwie immer wieder gut zu lesen, dass man nicht die einzige ist, die schwimmt..!
    ich wünsche dir für die dritte schwangerschaft – und vorallem für das, was danach kommt – alles gute! auch wenn das dritte nur einfach noch so mitläuft ;-)..!

    1. Avatar von Andrea
      Andrea

      Vielen Dank, Alexandra!

  18. Avatar von Gabriela
    Gabriela

    Hallo Andrea, ich musste beim Lesen dieses Textes schmunzeln. Es kommt mir alles bekannt vor. Jetzt wo ich 2 Kinder habe (1 und 3) frage ich mich, wie ich ernsthaft mit einem öfters “im Seich” war?. Alles braucht länger und mehr Geduld…die einfach manchmal fehlt.Hast du den Grossen soweit streikt der Kleine und umgekehrt. Das höchste der Gefühle ist wenn beide am Mittag 1 -1.5 Std. schlafen und zwar zusammen. Aber dann gibt es diese Momente…wenn beide kichernd im Zimmer sitzen oder sich umarmen…in diesen Momenten geht mein Mamaherz auf und ich weiss, das es nichts Schöneres gibt. Ich wünsche dir eine tolle und gute Schwangerschaft!

    1. Avatar von Andrea
      Andrea

      Liebe Gabriela, herzlichen Dank! Und geniess es noch, so lange beide am Mittag noch schlafen…;)

  19. Avatar von Stephanie
    Stephanie

    Danke Andrea Dein Beitrag kam nach einem Tag Zuhause mit meinen beiden kranken (Bindehautentzündungen, Bronchitis, Schnupfnasen und Husten) Jungs (2 Jahre/7 Monate) gerade richtig. Ich schenk mir jetzt ein wohlverdientes Glas Wein ein und gehe endlich duschen … es war ein geiler Tag \Ö/. In dem Sinne geruhsame Nacht 😉

    1. Avatar von Andrea
      Andrea

      Liebe Stephanie. Well done. Geniess Deinen Wein und gib Dir ein High Five: https://www.youtube.com/watch?v=zTlqrgZYfUM